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Gerhard Rihl

    New York · Mumbai
    Fool's tower
    Wiener Streifzüge
    Berlin store fronts
    • Gerhard Rihl · Berlin Store Fronts Der Reiz, der von den Geschäftsfassaden Berlins ausgeht, hat etwas Besonderes. Gemeint sind nicht die schicken Mainstream-Schaufenster des Kurfürstendammes, sondern die schrägen, teils improvisierten Fassaden der vielen Kreativgegenden der Stadt. Diese Läden werden immer seltener. Das typische, jedoch im Rückgang befindliche Erscheinungsbild Berlins ist subkulturell. Nun aber wird die Stadt bürgerlicher, die Geschäfte schicker und damit häufig auch unpersönlicher. Die Fassaden der Geschäfte Kreuzbergs, Friedrichshains und so manch anderer Gegend bestechen durch Improvisation sowie durch den Einsatz geringer Mittel, die jedoch zu ästhetischen Spitzenergebnissen führten. Der Bildband nähert sich dieser Welt auf künstlerische und dokumentarische Weise zugleich. Authentizität bedarf keiner finanziellen Mittel. Allerdings benötigt sie Raum, um sich zu entfalten. Dieser wird in Berlin gerade nach und nach reduziert. Es geht viel dabei verloren.

      Berlin store fronts
    • Gerhard Rihl veröffentlicht mit dem Fotoband „Wiener Streifzüge" einen Zyklus aus seinem umfangreichen, seit Beginn der 1990er-Jahre betriebenen fotografischen Werk. Er thematisiert darin Wiener Orte, die entweder unbekannt und doch typisch für die Stadt sind oder zwar weitgehend bekannt sind, jedoch zu Zeiten fotografiert wurden, in denen sie kaum Beachtung fanden. Wie etwa das Semperdepot in der Zeit vor seiner Renovierung und Inbetriebnahme als Atelierhaus und Veranstaltungsort, der Donaukanal an regnerischen Herbsttagen, der aus ästhetischer Sicht stiefmütterlich behandelte Südbahnhof oder die teils verfallenen Gebäude der Freudenau. Ein stimmungsvolles Wien-Porträt, das die Stadt von einer anderen Seite zeigt.

      Wiener Streifzüge
    • Fool's tower

      • 112bladzijden
      • 4 uur lezen

      Fool‘s Tower · Gerhard Rihl Der Wiener Narrenturm beherbergt die Pathologisch-Anatomische Sammlung des NHM. Gegründet wurde er 1784 als Psychiatrie. Er war das erste für diesen Zweck erbaute Gebäude der Welt. In diesem Band wird neben der ideengeschichtlichen auch ganz besonders die ästhetische Bedeutung des Narrenturmes beleuchtet. Der Künstler und Theoretiker Gerhard Rihl verarbeitet in seinem Bildzyklus „Fool‘s Tower“ die Eindrücke seiner Besuche und entwickelt daraus beklemmende, albtraumhafte Bilder. Diese verweisen auf Aspekte des Narrenturmes – anatomische Missbildung und psychische Krankheit – die von Foucault mehrfach unter dem Begriff des Andersartigen behandelt wurden und als angstbesetzte und weithin verdrängte Themen eher ein Schattendasein im kollektiven Bewusstsein führen – genauso wie der Narrenturm selbst, der aufgrund seiner Andersartigkeit als Museum ein Stiefkind der Museumslandschaft ist. Im Textteil des Bandes betrachtet Rihl dieses Thema aus Sicht der Ideengeschichte und der ästhetischen Theorie.

      Fool's tower
    • Zwei Reisen des Künstlers und Essayisten in den Jahren 2012 und 2013 waren Ausgangspunkt des Projektes. Die Erste ging nach Mumbai, die Zweite nach New York. In beiden Städten entstanden Serien, die einen sehr persönlichen Blick wiedergeben. Beide Städte sind grundverschieden. Und doch: gleich laut, gleich lebendig. In etwa gleich chaotisch und riesig, jede auf eine völlig andere Art. Das Chaos von Mumbai ist vordergründiger als jenes von New York, doch es existiert an beiden Orten. Die Analogien und Antagonismen beider Städte stehen in einem spannenden Verhältnis zueinander. Die Aufnahmen sind Ergebnis einer künstlerischen Auseinandersetzung mit diesen Orten. Ausgehend davon entstand eine Aufarbeitung ihrer Geschichte, ihrer geographischen Gegebenheiten sowie eine essayistische Beschreibung persönlicher Eindrücke. Bereits 2015 wurde das Projekt in Wien ausgestellt, nun ist es als Buch erschienen.

      New York · Mumbai