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Konstantin Richter

    1 januari 1971
    Dreihundert Männer
    Die Kanzlerin
    Bettermann
    Kafka war jung und er brauchte das Geld
    Memória em Pedra. Memory in Stone
    • Wenn Sie Kultur eigentlich nicht interessiert, werden Sie dieses Buch nicht weglegen können. Kafka war jung und er brauchte das Geld ist der Crashkurs für alle, die keine Ahnung haben und trotzdem ins Tischgespräch eingreifen wollen. Von der Renaissance ('Die Mona Lisa war der erste Smiley') über Barock, Klassik und Romantik ('Goethe und Schiller haben gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstoßen ') bis in die Gegenwart ('Der Literaturnobelpreis ist ein Entschädigungsfonds für Kolonialverbrechen') wird eine Fülle von Fakten, Zahlen und verblüffenden Thesen geboten, mit denen Sie jede Kulturdebatte rasch für sich entscheiden.

      Kafka war jung und er brauchte das Geld
    • Eigentlich ist der Job als Finanzreporter das Beste, was ihm passieren konnte. Was hätte Alex mit seinem Studium anfangen sollen? Eine Doktorarbeit über Stifters Spätwerk? Nun verdient er seine Brötchen in der Wirtschaft, schreibt über die »Globalisierung der Deutschland AG«. Als von Übernahmegerüchten bei der traditionsreichen Kanzlei Bettermann & Partner die Rede ist, fasst Alex einen Plan. Henrik Bettermann ist ein Freund seiner Mutter, ein belesener Mann, den er einst bewunderte. Jetzt macht er ihn zum Musterbeispiel einer aussterbenden Art Mensch. Doch unversehens gerät die berufliche Recherche zu einer turbulenten Selbstsuche. Im Rückblick auf einen Werdegang, den er sich so nie gewünscht hat, schlägt Alex einen Bogen von einer verträumten Jugend hin zu der knallharten Realität einer Berufswelt, in der das Ideal von der Karriere als Selbstverwirklichung keinen Bestand mehr hat. Präzise erfasst Konstantin Richter die Befindlichkeit einer Generation, für die der Berufseinstieg allzu oft das Ende ihrer Ideale bedeutet.

      Bettermann
    • Die Kanzlerin

      Eine Fiktion

      Was geht im Kopf der Kanzlerin vor? Und was hatten Kohlrouladen und die Opern von Wagner mit ihrer Flüchtlingspolitik zu tun? Dieses Buch lässt Angela Merkel als tragikomische Figur von Shakespeare'schem Format lebendig werden. Überraschend, scharfzüngig und äußerst amüsant.

      Die Kanzlerin
    • Dreihundert Männer

      Aufstieg und Fall einer großen Industrienation

      • 550bladzijden
      • 20 uur lezen

      Dreihundert deutsche Männer, schrieb Walther Rathenau zu Beginn des 20. Jahrhunderts, bestimmten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents. Er meinte das enge Geflecht aus Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit dem Aufstieg von Firmen wie der Allianz, Krupp oder Siemens herausgebildet hatte. Man kannte einander, man sprach miteinander – und man sprach sich ab. Bis in die 1990er Jahre prägte dieses Netzwerk namens »Deutschland AG« die Politik und die Unternehmenskultur in der Bundesrepublik. Konstantin Richter montiert die Geschichten dieser Macher und Magnaten zu einer temporeichen szenischen Erzählung. In meisterhaft arrangierten Episoden lässt er ihre Welt zu unserer werden: Er begleitet Nicolaus Otto und Gottlieb Daimler bei der Gemüseernte, wo die beiden genauso erbittert konkurrieren wie bei der Entwicklung neuer Motoren. Richter sitzt mit am Tisch, wenn die Gebrüder Mannesmann in Marokko irrwitzige Intrigen spinnen, und er pendelt mit Thomas Middelhoff von Bielefeld nach Essen, wenn dieser sich mit seinem Hubschrauber auf den Weg ins Büro macht. So entsteht ein einzigartiges Epos, das rund 150 Jahre umspannt: von der Start-up-Nation Kaiserreich bis in die krisengebeutelte Gegenwart, vom Aufstieg der Deutschland AG bis zum ihrem Niedergang.

      Dreihundert Männer