In dem überaus vielfältigen Bild, das die japanische Lackkunst des 20. Jahrhunderts bietet, steht das Werk Kuroda Tatsuakis wie ein aus Holz geschlagener Fels. Seinen Arbeiten ist - selbst im kleinsten Format - eine starke, raumgreifende Präsenz eigen. Diese rührt daher, dass Kuroda zuerst und grundsätzlich ein Holzwerker und Holzbildhauer war. Meisterhaft verstand er zu schnitzen, meisterhaft das Holz, seinen Werkstoff, in dessen jeweils individueller Beschaffenheit aufleben zu lassen. Sein genialer Umgang mit dem Werkstoff Holz trug ihm denn auch - als erstem auf diesem Gebiet - 1970 den Ehrentitel eines ningen kokuh?, eines "Lebenden Nationalschatzes", ein.0Exhibition: Museum für Lackkunst, Münster (9.10.2011-22.1.2012).
Tatsuaki Kuroda Volgorde van de boeken (chronologisch)
