Viele Menschen in der Lebensmitte erleben, dass der alte Glaube nicht mehr trägt. Sie suchen nach einer erfüllenden Spiritualität und verabschieden sich von überholten Glaubensmustern. Elke Worg thematisiert diesen Neuanfang, der oft um die fünfzig beginnt, wenn die intensive Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens einsetzt. Diese Lebensphase, die zunehmend nach hinten rückt, bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich: körperliche Veränderungen, neue Beziehungsdynamiken, die Pflege bedürftiger Eltern und die Unsicherheiten der heranwachsenden Kinder. Die Autorin beschreibt, wie die Midlife-Generation an vielen Fronten kämpft, während einige Menschen nur eine spirituelle Wandlung durchleben. Wenn die körperliche Fitness nachlässt, kann seelische Gesundheit den Ausgleich schaffen. Spirituelle Menschen zeigen sich oft gelassener und zufriedener. Es ist normal, dass in der Lebensmitte alte Strukturen bröckeln und Lebensentwürfe scheitern. Worg betont, dass eine bewusst gelebte Spiritualität helfen kann, das "Leben in der Dimension der Tiefe" zu erfahren. Sie bietet keinen Leitfaden für den "richtigen" Glauben, sondern zeigt, wie eine spirituelle Wandlung wahrgenommen werden kann, um gestärkt und bereichert aus dieser Zeit hervorzugehen. Die Leser sind eingeladen, sich auf eine spannende Reise zu begeben – hin zu einer tiefergehenden Spiritualität.
Elke Worg Volgorde van de boeken


- 2019
- 2013
Irgendwie kriegen wir das schon hin ...
Betroffene erzählen vom Pflegealltag in den Familien
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Wer will das nicht: Die eigenen Eltern pflegen und gleichzeitig den Anforderungen des modernen Familien- und Berufslebens gerecht werden. Doch nur wenigen Menschen gelingt das. Da kann es schon vorkommen, dass Partnerschaften zerbrechen, die Kinder zu kurz kommen, finanzielle Probleme auftauchen, Streit unter Geschwistern entsteht, die eigene Berufskarriere leidet und Lebensentwürfe scheitern. Elke Worg hat mit vielen Betroffenen gesprochen. In ihrem Buch kommen Menschen zu Wort, die sich der Herausforderung gestellt haben und am Ende sagen konnten: Es war schwierig, aber irgendwie haben wir es geschafft. Und wir haben dabei sogar bereichernde Erfahrungen gemacht. Ein Buch, das kein Tabu verschweigt, keine Patentrezepte verspricht und dennoch Zuversicht verbreitet und Mut macht.