Das Buch behandelt das Leben und den Tod, insbesondere die aktive Gestaltung des Lebens bis zum Ende. Es thematisiert Sinnfragen und die Notwendigkeit, persönliche Entscheidungen im Voraus zu planen, etwa durch Vorsorgeaufträge und Patientenverfügungen. Zudem bietet es Einblicke von prominenten Stimmen zu Leben, Tod und Selbstbestimmung.
Denise Battaglia Boeken



Galileis Fernrohr und das Menschen-Bild
Technologie, Utopie und Angewandte Ethik in der Medizin
- 286bladzijden
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Die neuen Biotechnologien haben tiefgreifende Frage zum Menschsein ausgelöst, wie die Debatten um «unser» Menschenbild zeigen. Wie wir mit menschlichem Leben vor der Geburt oder mit Menschen am Lebensende umgehen, berührt unser Selbstverständnis. Diese Dilemmata haben wir an die Angewandte Ethik delegiert, die aber der anthropologischen Frage ausweicht. Dieses Buch versucht entlang der letzten 500 Jahre und entlang der wissenschaftlichen Menschen-Bilder die Krise unseres heutigen Selbstverständnisses herauszuschälen. Es zeigt sich, dass die wissenschaftliche Anthropologie seit Beginn von den Medizinern bestimmt und von der Technik getrieben wird - wie die Angewandte Ethik heute.
Jenseits der Blattränder
- 235bladzijden
- 9 uur lezen
Seit mehreren Jahren beschäftigt sich eine Gruppe von Fachleuten mit dem Wesen der Pflanze. Entstanden ist eine Sammlung von Fragmenten, die nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch persönliche Erfahrungen und Beobachtungen wiedergeben. Das Buch erzählt von Eigenheiten und Fähigkeiten der Pflanzen „jenseits der Blattränder“, von ihren Beziehungsnetzen, die sie mit anderen Lebewesen, auch mit uns Menschen, knüpfen. So erfahren wir zum Beispiel, dass das Wurzelsystem einer jungen Roggenpflanze fast fünf Kilometer pro Tag wächst, aber auch, wie bereits Form, Farbe und Geschmack der Zitrone auf ihre erfrischende und belebende Wirkung als Heilmittel schließen lassen. Neueste Forschungsergebnisse zeigen zudem, dass Pflanzen mit uns viel stärker verbunden sind, als wir gedacht hätten: So gelangen etwa Teile ihrer Erbsubstanz bis in unsere Zellen. Wenn Pflanzen also mehr als bloße Objekte sind, wenn sie als vernetzte Subjekte in ein großes Beziehungsgeflecht eingebettet sind, das auch uns Menschen umfasst, dann stellt sich die Frage nach unserer Verantwortung ihnen gegenüber neu.