Im Barockzeitalter war Gevatter Tod in Dresden allgegenwärtig, brutal und ohne Eleganz. Er ergriff jeden, egal ob Neugeborenes oder Marktbeschicker, und hinterließ Leid sowie Aberglauben. Kurze Anekdoten beleuchten das heikle Thema Tod und bieten Kurioses, Humorvolles und Trauriges über Leben und Sterben.
Mario Sempf Boeken





Buchschuber mit 4 Bänden zur gruseligen Stadtgeschichte Dresdens: Band 1 behandelt Licht und Schatten, Band 2 den Totentanz und böse Häuser, Band 3 Hexen und liederliche Weiber, und Band 4 das Schmatzen der Toten. Mit Prägung, Epoxidharzaufkleber und rotem Seidenband.
Die Buchanmerkung beschreibt das düstere Dresden im Mittelalter mit ungepflasterten Gassen und einem beißenden Gestank. Sie thematisiert die Hexenprozesse von 1407 bis 1689, einschließlich der grausamen Todesurteile und Freisprüche. Ritter Jonas Daniel alias Mario Sempf führt die Leser durch diese gruselige Zeit.
Dresden zum Gruseln
Licht & Schatten einer alten Stadt
Hexen, Räuber und Gesindel trieben zu allen Zeiten ihr Unwesen in Dresden und so manche gruselige Sehenswürdigkeit offenbart sich erst auf den zweiten Blick. Der ruhelose Geist von Ritter Jonas Daniel, des Leibwächters der Dohnaer Burggrafen, nimmt Sie mit auf eine Tour durch ein Dresden, das Sie so bestimmt noch nicht kennen. Kurze Anekdoten entführen Sie an Orte, über die Sie einfach nur staunen können. Wer in Zukunft mitreden will, kommt an diesem Sammelsurium über Dresden nicht vorbei.
„Gewalt ist eine stetige Begleiterin der menschlichen Geschichte. Unterschiedlichste Formen von Gewalt durchziehen weite Räume des alltäglichen Lebens.“ (Dr. Marita Genesis) Die Ära des Dresdner Barock vor etwa 300 Jahren bildet in puncto Gewalt keine Ausnahme, obwohl sich von dieser Zeit vor allem der schillernde kurfürstliche Glanz überliefert hat. Doch unter keinem anderen Regenten wurde so häufig und heftig abgestraft, verstümmelt und hingerichtet wie in der Regierungszeit des weltbekannten Narzissten Friedrich August I., genannt „August der Starke“. Für ihn bluteten Soldaten nicht nur zu Tausenden auf Schlachtfeldern, auch seine gesponnenen Intrigen und harten Bestrafungen suchen ihresgleichen in der kursächsischen Geschichte. Aber mal ehrlich: Haben Sie tatsächlich gedacht, der Reichtum in Dresdens berühmten Museen sei das Werk fairer Tauschgeschäfte? Glaubten Sie etwa, die Dresdner Barockzeit wäre eine friedliche gewesen? Es wird höchste Zeit, der wahrlich lebhaften Historie der Stadt ein paar Buchseiten hinzuzufügen. Das Buch ist eine Zusatzlektüre zu „Vom Hängen und Würgen - Dresdens schaurige Geheimnisse“.