De geschriften van Elham Manea verdiepen zich in kritieke thema's die de scheiding van staat en religie, de vrijheid van meningsuiting en de verdediging van burger- en mensenrechten in de Arabische wereld betreffen. Ze wordt erkend voor haar scherpe kritiek op zowel maatschappelijke als politieke vormen van islamisme, waarbij ze hun ideologieën en beleid uitdaagt. Door haar literaire en academische werk verkent Manea de complexiteit van hedendaagse samenlevingen en pleit ze voor secularisme en de bescherming van fundamentele vrijheden. Haar proza dient om kritisch denken te stimuleren en democratische waarden en mensenrechten te verdedigen.
The Arab Spring, State formation and internal instability
278bladzijden
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The book offers a groundbreaking theoretical framework to analyze the civil wars and state meltdowns in Yemen, Syria, and Libya following the 2011 uprisings. By focusing on Yemen as a case study, it explores how the interplay between various state formation types and regional rivalries contributed to the conflicts. This approach provides a deeper understanding of the underlying dynamics that led to the turmoil in these countries.
Warum fasst der Islamismus in den westlichen Gesellschaften immer stärker Fuß? Wir müssen uns eingestehen: Auch die Liberalen tragen ihren Teil dazu bei. Die einen trauen sich nicht, Kritik zu äußern, aus Angst als islamophob zu gelten. Bei anderen führt ein falsches Verständnis von Toleranz dazu, dass islamistische Botschaften nicht konsequent bekämpft werden. Davon profitiert vor allem der nicht-gewalttätige Islamismus, der zwar nicht mit Waffen kämpft, dessen Anhänger aber mit anderen Mitteln versuchen, unsere Gesellschaften schleichend zu verändern. Wenn wir unsere demokratischen Werte verteidigen wollen, müssen wir dieser Entwicklung entschieden entgegentreten.
Dürfen muslimische Mädchen aus religiösen Gründen von Klassenfahrten ausgeschlossen werden? Ist es in Ordnung, wenn schon Sechsjährige verschleiert sind, weil Muslime nun mal anders sind? Nein, denn Menschenrechte sind wichtiger als Religion. Der Westen muss sie klar vertreten und dort, wo sie in Frage gestellt werden, energisch verteidigen. Falsch verstandene Toleranz führt zu Gleichgültigkeit und fördert Parallelgesellschaften, zementiert Vorurteile und arbeitet den Extremisten in die Hände. Mit ihrem Plädoyer für eine Toleranz, die Grenzen kennt, gibt Elham Manea der schweigenden Mehrheit der Muslime eine Stimme. Elham Manea, Dr. phil., Dozentin am Institut für politische Wissenschaften der Universität Zürich. Bei ihren Reisen in verschiedene Länder der islamischen Welt hat sie Kontakt mit Frauen unterschiedlicher Herkunft. Sie engagiert sich im Vorstand des Schweizer" Forum für einen fortschrittlichen Islam"(FFI). Elham Manea wurde in Jemen geboren und wuchs als Tochter eines Diplomaten in verschiedenen arabischen und westlichen Ländern auf. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Bern. (VLB).