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Francesca Del Torre Scheuch

    Ein Traum von der Antike
    Tizians Frauenbild
    Tizians Frauenbild
    Arcimboldo, Bassano, Bruegel
    • Arcimboldo, Bassano, Bruegel

      Nature's Time

      • 336bladzijden
      • 12 uur lezen

      Unique publication accompanying the astonishing exhibition on nature in the works of Arcimboldo, Bruegel, and Bassano. Unique publication accompanying the astonishing exhibition on nature in the works of Arcimboldo, Bruegel, and Bassano. How did people in the Renaissance perceive nature and time? How were these relationships visualized in art? And what role did the fascinating cycles of seasons and months – expressed in ever-new and diverse forms – play in this context? These are some of the central questions explored in this volume. Masterpieces by Pieter Bruegel the Elder, Giuseppe Arcimboldo, Jacopo and Leandro Bassano, and many others are examined not only from an art historical perspective but also in terms of their content and original purpose for the patrons who commissioned them. In addition to paintings, sculptures, and tapestries, the book presents clocks, globes, scientific instruments, and calendars, along with manuscripts and printed works related to the theme. Together, these objects illustrate how humanity oriented itself in the world and sought to find its place within it.

      Arcimboldo, Bassano, Bruegel
    • Tizians Frauenbild

      Schönheit, Liebe, Poesie

      • 360bladzijden
      • 13 uur lezen

      Kurz nach 1500 beginnt Tizian in Venedig Meisterwerke zu schaffen, die die Frau in einem neuen Licht erscheinen lassen. Die Schönheit der Venezianerinnen war legendär. Inspiriert von der damaligen Liebespoesie und Literatur schufen Tizian und seine Zeitgenossen – wie Palma Vecchio, Lorenzo Lotto, Paris Bordone, Jacopo Tintoretto und Paolo Veronese – poetisch-erotische, idealisierte Frauenbildnisse. Sie werden wegweisend für die europäische Malerei der nachfolgenden Jahrhunderte.

      Tizians Frauenbild
    • Die dominante Rolle der weiblichen Schönheit im Venedig des sechzehnten Jahrhunderts ist sowohl in der Geschichte der Republik als auch in anderen Teilen der Welt einzigartig. Ein Grund dafür ist die charakteristische politisch-soziale Struktur der Serenissima, die Frauen besondere Rechte im Zusammenhang mit ihrer Mitgift und ihrem Erbrecht einräumte; ein weiterer war Venedigs zentrale Rolle als internationales Kulturzentrum. Der Aufstieg einflussreicher Verlage zog renommierte Dichter und Humanisten wie Pietro Bembo, Sperone Speroni und Lodovico Dolce an, die in ihren Schriften zunehmend Frauen und deren zentrale Rolle für die Familie und die Fortsetzung der Menschheit in den Fokus rückten. Der entscheidende Anstoß für die visuelle Verwirklichung dieser Idee kam von Venedigs größtem Titian. Für ihn war künstlerische Schönheit identisch mit weiblicher Schönheit. Ihn interessierte weniger der Kanon äußerer Schönheit als der Charakter der Frauen, die Weiblichkeit an sich. Titian erhebt jede Darstellung einer Frau zu einem Fest der Weiblichkeit. Das Buch zielt darauf ab, das Frauenbild durch das Spektrum möglicher Themen zu präsentieren und individuelle künstlerische Ansätze zwischen Titian und anderen Malern der Zeit zu vergleichen. Der Leser wird die verschiedenen Aspekte der weiblichen Idealisierung erleben.

      Tizians Frauenbild
    • Ein Traum von der Antike

      • 30bladzijden
      • 2 uur lezen

      Der weibliche Akt mit einem männlichen Torso von Girolamo da Treviso ist ein selten ausgestelltes Gemälde, das aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann. Die eklektische Persönlichkeit des Künstlers wirft zahlreiche Fragen auf, während das Sujet sich nicht sofort einer klaren Interpretation öffnet. Zudem ist die Maltechnik, die um 1515 im venezianischen Kunstkontext ungewöhnlich ist, ein weiteres Element, das das Interesse an dem Werk weckt. Ein 1515 in Venedig entstandener Holzschnitt, der Susanna und die beiden Alten zeigt, trägt ein Monogramm, das seit dem 19. Jahrhundert mit dem Künstler in Verbindung gebracht wird. Dieses Monogramm findet sich auch auf fünf weiteren Gemälden, einschließlich dem hier vorgestellten. Das Werk zeigt eine allegorische Darstellung, die die Liebe zur Antike und die Kennerschaft zelebriert. Die ausgeführte Maltechnik, die im venezianischen Umfeld selten war und oft mit nördlichen Künstlern assoziiert wird, beeinflusste die Zuschreibung des Gemäldes, das bei seiner ersten Erwähnung im Inventar von Erzherzog Leopold Wilhelm (1659) als niederländische Arbeit galt. Erst in den späten 1920er Jahren wurde es kunstwissenschaftlich untersucht und nach einer Restaurierung, die das Monogramm offenbarte, als Werk Girolamo da Trevisos publiziert. Ausstellung: Kunsthistorisches Museum Wien, Österreich (24.11.2017-18.03.2018).

      Ein Traum von der Antike