„Man gewinnt den Eindruck, dass der Gesundheitsbegriff eindeutig definierbar ist. Galt in der klassischen Medizin lange ein Mensch als gesund, solange er nicht krank war, definiert die Weltgesundheitsorganisation WHO heute Gesundheit als Zustand von körperlichem, mentalem und sozialem Wohlbefinden. Die Wissenschaft der Heilung liefert erstaunliche Fakten: Es wurde nachgewiesen, dass der Aufenthalt, auch nur der Blick ins Grüne den Rekonvaleszenzprozess positiv beeinflusst. Patienten, die auf Bäume blicken können, benötigen weniger Schmerzmittel, Stresshormone werden abgebaut, Blutdruckwert und Glucosespiegel sinken, so Dr. Stempin i. d. B. Und wir können noch viel mehr von den traditionellen Kulturen lernen: „Ich lebte in der Familie eines peruanischen ‚curandero‘ (Schamane) und entdeckte die Existenz von 'Welten, die uns umgeben'“ Dr. Moritz. Die marokkanische Shrifa Trojahn: „Unser Verstand ist unser größter Feind, aber auch unser größter Verbündeter und nur die Sicht nach innen ist die Stimme der Natur, sogar des großen Geistes“. Dr. med. Tobman resümiert nach Saint-Exupéry „Nicht der ist ein großer Arzt, der durch Überlegungen einen geschickten Oberbegriff herausfindet, durch den sich alle Krankheiten erklären lassen. Vielmehr der, dem die Intuition der inneren Einheit zu Gebote steht.“
Christine Herrera Krebber Boeken



Der Weg zu einem neuen Bewusstsein der HeilungNicht nur die therapeutische Praxis beschäftigt sich mit der Warum tun wir, was wir tun und was bewegt uns, es so zu tun, wie wir es tun? Wie selbstbestimmt und bewusst gestalten wir unser Handeln? Über das Bewusstsein der Heilung machen sich die Autoren in diesem Band Gedanken und finden beispielsweise Lösungen in alten Lehren, wie den Yoga-Sūtren von Patañjali im Saṃskāra. Sie schlagen den Bogen vom Kulturvergleich bis zu aktuellen Erkenntnissen aus unserer modernen Schul¬medizin. Das Unbewusste und das Bewusstsein und dahin¬gehende Veränderungen, auch in Nerven¬zellnetzwerken zu beschreiben, sind ebenso Inhalte aktueller neuro-wissenschaftlicher Forschung wie auch Basis thera¬peutischer Prozesse. Die Autoren kommen zu dem „Die Lösungsansätze, vor allem auf der körperlichen Ebene, greifen zum einen auf hochaktuelle wissen¬schaftliche medizinische Erkenntnisse, zum anderen auf die Seelenebene zu, indem wir uns wieder auf traditionelle indigene Heilmethoden und Weisheiten zurück besinnen. Verweben wir dieses moderne und traditionelle Wissen miteinander, so wird es möglich, mit kraftvoller innerer Balance zu leben“. Eine spannende Entdeckungsreise durch
Ganzheitsmedizin
Die Ganzheitlichkeit von Gesundheit und Heilung - Konzepte von Körper, Geist und Seele, Erde und Kosmos
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„Stehen Sie nicht am Ufer ihres Lebensstromes, sondern steigen Sie in den Fluss, und Sie werden spüren, wie Sie getragen werden von den Gegensätzen des heranströmenden und wegfließenden Wassers. Ruhen Sie sich aus in diesem Fluss, und Sie werden den Wendepunkt heran- und wegstrebenden Wassers erfahren. Hier liegt eine eigentümliche Ruhe, die bereit macht, das Geheimnis von Sein und Werden zu entziffern“ verrät Heraklit, denn es wurde erst vor rund hundert Jahren in der ärztlichen Ausbildung das „Philosophicum“ durch das „Physicum“ ersetzt.Seitdem ist der Mensch der Biotechnik zuzuordnen, der ursprünglich biopsychosozial-geistige Kontext wurde abgelöst. Aber auch hier wurde bewiesen, dass 100.000 biochemische Prozesse pro Sekunde in rund 60 Billionen Körperzellen unaufhörlich an der Selbstheilung arbeiten.Mit Gegensätzen arbeiten auch die Q’ero-Heiler aus den peruanischen Anden, eine der ältesten Heil-Kulturen unserer Welt, die der Pachakuti Inka. Der Q’ero-Heiler verwandelt schwere Energie in leichte und gibt die schwere Energie an Pachamama, Mutter Erde, zurück. Nur so kann Heilung stattfinden, wenn die schwere Energie nicht mehr auf dem kranken Menschen lastet.Denn Medizin heißt eigentlich lateinisch „in mediam ducere“, „in die Mitte führen“ und nach Hippokrates ist Gesundheit ein Zustand von Lebensqualität, Gleichgewicht, Harmonie und innerer Stabilität.