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Kabierske Gerhard

    Egon Eiermann, Haus Eiermann, Baden-Baden
    • Obwohl er sich in den 1930er Jahren mit seinen Berliner Einfamilienhäusern einen Namen gemacht hatte, fand Eiermann später Schwierigkeiten, Aufträge für diesen Bautyp anzunehmen, als er während des "Wirtschaftswunders" von zahlreichen Interessierten kontaktiert wurde. Nur das Hardenberg-Haus in Baden-Baden erfüllte ihn, aber vor allem sein eigenes Haus, das er ebenfalls in Baden-Baden von 1959 bis 1962 errichtete. Dieses Haus, das nach seinem Erfolg mit dem Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung 1958 in Brüssel und gleichzeitig mit der Berliner Gedächtniskirche sowie der Deutschen Botschaft in Washington entstand, sollte eines der Hauptwerke seines nachkriegszeitlichen Schaffens werden. Eiermann selbst versuchte, das Haus, das sich in einer längeren Planungsgenese herauskristallisierte, hauptsächlich aus dem funktionalen Hauptgebäude und dem Anbau zu erklären, letzterer für Garage, Atelier und Gästeapartment, das längliche Hauptgebäude in Pfahlbauweise unter einem flach geneigten Dach. Tatsächlich überzeugt das Haus durch seine ausgeklügelte Funktionalität. Seit 2020 hat das Haus neue Eigentümer, für die die Stuttgarter Architekten "no where" (Henning Volpp und Karl Amann) eine äußerst sorgfältige Renovierung übernommen haben.

      Egon Eiermann, Haus Eiermann, Baden-Baden