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Martin Schülbe

    Der Dietemann
    Die Kirschenkönigin
    Das Vermächtnis des Salzgrafen
    Die Stadt Allendorf anno 1218
    • Im Jahr 1218, wurden der heutigen Stadt Bad Sooden-Allendorf die Markt- und Stadtrechte verliehen – auf dieses Jahr datiert zumindest eine Urkunde des Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen, die Historiker zu dieser Annahme verleiten. Aus diesem Anlass wurde seinerzeit eine Linde neben einen Brunnen gepflanzt, der seit jeher südöstlich vor der Stadt stand, und mit dem Bau einer Stadtmauer begonnen. Knapp sechs Jahrhunderte später könnte dieses Trio aus Baum, Brunnen und einem Tor in der Mauer den Dichter Wilhelm Müller zu seiner Dichtung „Am Brunnen vor dem Tore / Da steht ein Lindenbaum“ inspiriert haben. Das Motiv dieses Posters im Format Din A2 findet sich auf einer Doppelseite in der Graphic Novel „Der Lindenbaum“ (ISBN 978-3-910330-00-9).

      Die Stadt Allendorf anno 1218
    • Als das preußische Staatsministerium die Orte Allendorf und Bad Sooden im Jahr 1929 zur Stadt Bad Sooden-Allendorf zwangsvereinigte, brauchte man so manches nicht mehr, was es doppelt gab: Statt zwei Rathäusern gab es nur noch eines, einer der beiden Bürgermeister verlor sein Amt und auch die Postleitzahl war fortan einheitlich. Angesichts der überschaubaren Einwohnerzahl waren auch zwei Polizeiposten einer zuviel, doch die Zusammenlegung der beiden Reviere wurde seinerzeit schlicht vergessen – ein Verwaltungsakt, der nun, etliche Jahre später, endlich nachgeholt werden soll. Das gefällt weder dem Allendorfer Polizeichef Neumann, noch Hauptkommissar Müller, der den Soodener Posten leitet. Die ehemals besten Freunde werden zu erbitterten Feinden, die sich um jeden Preis bei der Hessischen Landespolizei profilieren wollen, um so ihre Dienststelle zu retten. Ein Mordfall kommt ihnen da gerade recht – die Frage ist nur, wer von den beiden die Ermittlungen übernehmen darf, denn die Leiche liegt auf neutralem Boden ... Als wäre er von Gott zur Unterstützung berufen, urlaubt zufällig der römisch-katholische Priester Brown aus England in der Stadt. Dass er bei der Klärung des Falls hilft, ist für ihn als passionierter Amateurdetektiv eine Selbstverständlichkeit. Eine Graphic Novel in schwarz-weiß.

      Das Vermächtnis des Salzgrafen
    • Vor langer, langer Zeit gab es in Witzenhausen nur einen Kirschbaum. Aber es war ein magischer Baum: Wenn eine Kirsche von ihm gepflückt wurde, wuchs an der gleichen Stelle eine neue nach und war sogleich reif. Das arme Mädchen Julia hielt sich oft an dem Baum auf, um die Kerne zu sammeln und zu Kirschkernkissen zu verarbeiten, um etwas Geld für ihren Vater und sich zu verdienen. Als eines Tages der Baum gestohlen wird, setzt sie alles daran, ihn wiederzufinden ... Seit 1967 wird in Witzenhausen jährlich die Kirschenkönigin gewählt. Als Symbolfigur ist sie heute untrennbar mit der nordhessischen Stadt an der Werra verbunden und vertritt diese bundesweit.

      Die Kirschenkönigin
    • Der Dietemann

      • 140bladzijden
      • 5 uur lezen

      Der junge Hans Eitel Diede zum Fürstenstein ist ein Kurier im Dreißigjährigen Krieg. Nichtsahnend überbringt er im Frühjahr 1637 den Befehl des Kaisers zur Zerstörung von Eschwege – seiner Heimatstadt. Als er erfährt, welches Schicksal der Stadt droht, reitet er dorthin, um die Menschen zu warnen. Doch niemand glaubt ihm ... Mit dieser Graphic Novella gibt Autor und Zeichner Martin Schülbe der Eschweger Symbolfigur "Dietemann" eine Geschichte.

      Der Dietemann