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Constanze Yara Mann

    Europarechtswidrige Ungleichbehandlungen von Arbeitnehmern in Auslandsbetrieben
    • Europarechtswidrige Ungleichbehandlungen von Arbeitnehmern in Auslandsbetrieben

      Eine kollisionsrechtliche Neueinordnung von rechtsformbezogenem Arbeitsrecht

      Die Frage der Arbeitnehmerbeteiligung in europäischen Auslandsbetrieben bei der Unternehmensmitbestimmung ist für grenzüberschreitend tätige Gesellschaften von großer Bedeutung. Dazu gehören auch die Beteiligung von Arbeitnehmern an Arbeitnehmersparplänen und die Ausgabe von Arbeitnehmeraktien. Diese Themen liegen an der Schnittstelle von Arbeits- und Gesellschaftsrecht. Die Arbeit verbindet diese Rechtsgebiete mit Kollisions- und Unionsrecht zu einer umfassenden Gesamtschau und behandelt eine bislang unzureichend bearbeitete Problematik in der Rechtsprechung des EuGH und nationaler Gerichte. Dabei werden sowohl deutsche als auch französische Rechtsanwendungsbeispiele herangezogen. Bei der Grenzüberschreitung von Unternehmen kommt es oft zu einer nicht parallelen Anwendung von Arbeits- und Gesellschaftsrecht, auch in Bereichen, wo diese rechtlich verknüpft sind. Um diese Besonderheiten zu erfassen, wird der Begriff des „rechtsformbezogenen Arbeitsrechts“ eingeführt. Die Arbeit plädiert für eine einheitliche kollisionsrechtliche Anknüpfung an das Gesellschaftsstatut in diesem Bereich. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vereinbarkeit des Arbeitsverweisungsrechts bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten mit dem Unionsrecht, einschließlich einer Analyse der EuGH-Rechtsprechung zu grenzüberschreitenden Sachverhalten und dem Verhältnis von Art. 18 AEUV zu Art. 45 Abs. 2 AEUV.

      Europarechtswidrige Ungleichbehandlungen von Arbeitnehmern in Auslandsbetrieben