Das depressive Land, Band 1: Schuld, Stillstand, Verwaltung der Einfalt
Ein Warnbericht der V.F.E.G. – Abteilung für moralische Schonhaltung
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Ein Warnbericht der V.F.E.G. – Abteilung für moralische Schonhaltung
Zwischen Körper, Identität und Kontrollverlust
Eine Analyse eines Klassikers
Mit „From Dusk till Dawn“ schufen Robert Rodriguez und Quentin Tarantino einen Film, der sich bewusst jeder eindeutigen Genrezuordnung entzieht. Was als raues Roadmovie beginnt, kippt unvermittelt in eine archaische Horrorerfahrung – und genau in diesem Bruch liegt seine eigentliche Aussagekraft. Dieses „Movies-To-Go“-Buch untersucht den Film als Studie über Grenzzustände. Im Mittelpunkt stehen die psychologischen Spannungen zwischen den Figuren, die symbolische Bedeutung von Gewalt, Glaube und Familie sowie die Rolle der Nacht als Raum des Kontrollverlusts. Tiefenpsychologische Ansätze nach Freud, Jung und Adler dienen dabei als analytische Werkzeuge, um Motive wie Trieb, Schuld, Schatten und Macht nachvollziehbar zu machen, ohne den Film theoretisch zu überfrachten. Ein eigener Abschnitt widmet sich den Entstehungsbedingungen und der besonderen Produktionsweise, die den rohen, unmittelbaren Stil des Films prägten. Ergänzend werden die beiden Fortsetzungen sowie die spätere Serie eingeordnet, um den Stellenwert des Originals innerhalb des gesamten „From Dusk till Dawn“-Kosmos sichtbar zu machen. Das Ergebnis ist keine Nacherzählung, sondern eine fundierte Analyse eines Films, der bis heute polarisiert – und gerade deshalb nichts von seiner Relevanz verloren hat.
Ein Leitfaden zur konfliktfreien Zuneigung (Ein V.F.E.G.-Buch)
„Liebe ohne Erkenntnis“ untersucht Nähe nicht als Gefühl, sondern als steuerbaren Prozess. Entgegen der verbreiteten Vorstellung von Liebe als spontanem, emotionalem und unberechenbarem Zustand entwirft dieses Buch ein Modell konfliktfreier Zuneigung, das auf Planbarkeit, Vorhersehbarkeit und konsequenter Affektkontrolle beruht. In sachlicher Sprache und klar strukturierten Regeln beschreibt der Band Strategien zur emotionalen Absicherung: vom sorgfältig terminierten Gespräch über ritualisierte Zuneigung bis hin zum bewussten Verzicht auf eigene Bedürfnisse. Nähe erscheint dabei nicht als Erlebnis, sondern als Vorgang – kalkulierbar, kontrollierbar und frei von überraschenden Entwicklungen. Jedes Kapitel wird dabei von einer alternativen Perspektive begleitet, die aufzeigt, was hätte entstehen können, wenn Offenheit, Spontaneität und echte Begegnung zugelassen worden wären. Diese Möglichkeiten werden jedoch nicht empfohlen, sondern als theoretische Randnotizen behandelt, die vor allem eines verdeutlichen: das Risiko emotionaler Unordnung. „Liebe ohne Erkenntnis“ ist kein klassischer Ratgeber und keine romantische Erzählung. Es ist eine satirisch-analytische Untersuchung moderner Beziehungsmuster und ein weiterer Band aus der Reihe „Die bewusste Verblödung“. Ein Buch für Leserinnen und Leser, die Harmonie schätzen – und für jene, die ahnen, welchen Preis diese haben kann.
Ein tiefgründiges Filmbuch über Tod, Wissenschaft und Hybris
Die Philosophie der digitalen Götter und die Zukunft des Bewusstseins
Wörter können mehr, als man denkt – sie verwandeln sich! Aus Nofretete wird eine Tortenfee, aus Brautkleid ein Raubdelikt und aus Heilfasten ganz schnell ein Sahnefilet. Dieses Buch zeigt, wie verblüffend, witzig und manchmal tiefsinnig Sprache sein kann. Mit über 30 illustrierten Anagrammen, kleinen Erklärseiten und augenzwinkernden Denkanstößen
Eine filmphilosophische Analyse der Trilogie von Stuart Gordon und Brian Yuzna
„Re-Animator – Die Philosophie des Todes“ erkundet die berühmte Horrorreihe von H. P. Lovecraft bis zu den filmischen Interpretationen von Stuart Gordon und Brian Yuzna aus einer ungewöhnlich tiefen, wissenschaftlich reflektierten Perspektive. Das Buch untersucht die Figur des Herbert West als Sinnbild moderner Hybris: ein Mensch, der den Tod überwinden will und dabei jede Grenze der Moral, Wissenschaft und Identität überschreitet. Auf Basis filmwissenschaftlicher Theorien, psychologischer Modelle und philosophischer Konzepte bietet das Werk eine umfassende Analyse der zentralen Motive der Reihe, von grotesker Körperlichkeit über Themen wie Bewusstsein, Macht und wissenschaftliche Obsession bis hin zu Fragen nach dem Wesen des Lebens selbst. Die wichtigsten Szenen der Filme werden präzise interpretiert, kulturhistorisch eingeordnet und mit Erkenntnissen aus Psychoanalyse, Anthropologie und Ästhetik verknüpft. Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die mehr als reine Hintergrundfakten erwarten. Es bietet eine anspruchsvolle, dennoch zugängliche Deutung eines Mythos, der das Horrorgenre bis heute prägt, und zeigt, weshalb Re-Animator weit über Splatter-Ikonografie hinausreicht, und zwar als düstere Erzählung über den menschlichen Drang, das Unbegreifliche kontrollieren zu wollen, und über den Preis, den man dafür zahlt.
Geschichte, Philosophie und Psychologie eines filmischen Mythos