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Mia Neuhaus

    Solidarität – Eine reale Utopie
    Unsichere Zugehörigkeiten
    • Unsichere Zugehörigkeiten

      Deutsche Geschichte im Gegenwartserleben junger Erwachsener

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      In den Beiträgen wird die Auseinandersetzung mit Identitäts- und Zugehörigkeitskonflikten junger Erwachsener thematisiert, basierend auf den Ergebnissen des Projekts „Feeling the Past“. Es werden zentrale Fragen behandelt, wie die persönliche Relevanz von Geschichte, die Bedeutung elterlicher Geschichten und die Vorstellung von besserer Vergangenheit. Zudem wird erörtert, wie ein Modell psychosozialer Konfliktbearbeitung, das Teilhabe fördert, in Schulen implementiert werden könnte. Das sozialpsychologische Forschungsprojekt führte Gespräche mit Berufsschüler*innen aus Berlin und Brandenburg, um diese Themen zu beleuchten. Die Beiträge stammen von verschiedenen Autor*innen und gliedern sich in mehrere Teile, die unterschiedliche Aspekte der Zugehörigkeit, Subjektwerdung und transgenerationalen Erinnerns behandeln. Dabei werden auch praktische Empfehlungen für den Unterricht gegeben und die Herausforderungen im Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten thematisiert. Insbesondere wird die Rolle von Scham, Wut und Trauer im Kontext der deutschen Teilung und der Nachwendezeit reflektiert. Der Dialog zwischen den Disziplinen fördert ein tieferes Verständnis für die psychosozialen Dynamiken, die das Leben junger Erwachsener prägen. Ziel ist es, Wege zur Konflikttransformation und zur Förderung von Solidarität aufzuzeigen.

      Unsichere Zugehörigkeiten
    • Solidarität hat viele Stimmen und Gesichter. Sie ist nicht nur ein vager Begriff, sondern weltweit gelebte Praxis. Wir alle haben eine Vorstellung davon, was Solidarität sein soll. Doch Vieles, was unter dem Begriff gedacht und getan wird, scheint Räume gesellschaftlicher Transformation eher zu schließen als zu öffnen. Dieser Sammelband möchte einen Beitrag dazu leisten, an Vergangenheit und Zukunft von Solidarität zu erinnern und ihre Gegenwart (anders) zu sehen. Er vereint neue Sichtweisen aus Wissenschaft, Kunst und Aktivismus auf das Thema und blickt dafür auch über den europäischen Tellerrand. Einige der Fragen, die uns bewegen, lauten: Wie lässt sich Solidarität verkörpert denken? Gibt es ein solidarisches Erinnern? Wo liegen die Grenzen solidarischer Praxis? Wie können wir solidarisch sein, ohne Ungleichheitsstrukturen zu reproduzieren? Was haben Internationalismus und Solidarität miteinander zu tun? Wo erzeugt Solidarität eine realen Utopie? Mit Beiträgen von Kosmo S. Binz, Anna-Lena Dießelmann, Timo Dorsch, Jule Govrin, Malin Kuht, Julia Lis, Lucas Mielke, Hamid Mohseni, Monika Mokre, Dan Thy Nguyen, Mia Neuhaus, Massimo Perinelli, Michael Ramminger, Michael Rothberg, Bettina Rudhof, Yassin al-Haj Saleh, Thomas Seibert, Laura Shirin, Berena Yogarajah.

      Solidarität – Eine reale Utopie