Vorlesungen und Seminare mit Multimediaanwendungen zu unterstützen oder ganze Studienabschnitte online studierbar zu machen, das ist heute kaum mehr eine Frage der Leistungsfähigkeit von Netzwerken und Computern, sondern vielmehr eine Frage von veränderter Organisation an den Hochschulen. Aus Sicht der Gesellschaft „Medien in der Wissenschaft“ ist der Zeitpunkt gekommen, die bisherigen Anstrengungen und Multimediaprodukte hinsichtlich des Entwicklungsprozesses, der Didaktik und der Gestaltung zu reflektieren. Ist alles, was an Hochschulen an Medienentwicklung erfolgt, multimedial? Sind bisher gemachte Erfahrungen in der Medienentwicklung damit obsolet, oder aber stellen sie die Basis für die Multimediaentwicklung dar? Die Beiträge der Tagung mit dem Titel media@uni-multi. media? sind in diesem Buch festgehalten.
Mechtild Hauff Volgorde van de boeken


- 1998
- 1993
In Zeiten, in denen der Rassismus immer deutlicher ausgelebt wird und Angriffe aus das Leben von Menschen anderer Nationalität und Hautfarbe vielfach schon als „normale Reaktion“ auf deren Anwesenheit angesehen werden, versucht dieses Buch Beziehungen herzustellen zwischen der Vielzahl von sozialwissenschaftlichen Erklärungsansätzen diskriminierenden und rassistischen Verhaltens. Als zentrales Erklärungsmoment kristallisiert sich dabei der Nationalstaat mit seiner (ethnischen) Homogenitätsfiktion heraus. Der Nationalstaat liefert die Normen, auf deren Basis Ausgrenzung von Minderheiten erfolgt und die Verschiebung von Konflikten im Sinne des „Sündenbock-Mechanismus“ möglich wird. Daher scheint die Minderung von Diskriminierung und Rassismus zukünftig nur durch einen umfassenden Wandel in der Gesellschaft unter Einbeziehung der Sozialisationsinstanz Schule möglich, um der „Falle Nationalstaat“ zu entgehen.