Der Autor untersucht die konzeptionelle Neu-Erschließung des "inneren Menschen", wie sie von Platon in der Politeia eingeführt wurde. Durch die Rezeption bei jüdisch-christlichen Denkern wird dieser Begriff in eine Tempelmetaphorik eingebettet, die den Ursprung der Subjektivität und das Denken des Menschen als unverfügbare Person thematisiert.
Stephan Hecht Boeken
