Das Schwarz an den Händen meines Vaters
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Die Ich-Erzählerin, von ihrem Vater »Motte« genannt, wächst in einem Umfeld auf, das von Alkoholismus und familiären Herausforderungen geprägt ist. Ihr Vater ist ein Arbeiter, der zwischen dem Spielen mit seiner Tochter und dem Kampf gegen seine Sucht schwankt. Motte hat zwei Väter: den verspielten, der sie in die Welt des Versteckspiels einführt, und den, der aufgrund seiner Trunkenheit in die Büros versetzt wird, um Unfälle zu vermeiden. Diese Problematik zieht sich durch die Familie, und auch Motte selbst hat früh begonnen, Alkohol zu konsumieren. Als Kind hat sie beim Schützenfest Kellnerin gespielt und die Reste getrunken, was sich in ihrem Erwachsenenleben fortsetzt, wo sie manchmal im Hausflur schläft, weil sie nicht mehr den Schlüssel ins Schloss bekommt. Ihr Freund versucht, sie zu unterstützen, doch auch er hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Ein Lichtblick in ihrem Leben ist ihr Bruder, der als Erzieher arbeitet und regelmäßig nach ihr sieht. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, beginnt Motte, sich von ihm und dem Alkohol zu verabschieden. Der Roman thematisiert das Aufwachsen in einfachen Verhältnissen, die Herausforderungen der Liebe zu einem schwierigen Vater und den Weg ins Leben.
