Corona ist (fast) vergessen, die Menschen stürmen die Reisebüros, alle wollen nur noch weg, endlich nachholen, was in den letzten Jahren kaum oder stark eingeschränkt möglich war: Urlaub bis zum Umfallen. Sonne, Strände, Nightlife oder Entspannen, von allem so viel wie möglich. Für die meisten Menschen das Erstrebenswerteste überhaupt. Die Realität des Reisens ist eine andere, das merkt man aber meist erst, wenn man angekommen ist. Der österreichische Journalist Wolfgang Godai, der privat und beruflich bisher 166 Länder besucht hat, viele davon mehrmals, beschreibt die alltäglichen Katastrophen unterwegs auf der Welt mit fröhlichem Zynismus, aber auch Augenzwinkern. Die meisten Episoden aus diesem Buch passieren sicher nicht dem Durchschnittstouristen. Aber wer dieses Buch liest, wird hoffentlich nicht nur aus Schadenfreude lachen, sondern auch einige wichtige Tipps und Infos mitnehmen, wie genau dieser Schaden zu vermeiden ist. Vor exzessiven Klimaanlagen, lärmumtosten Hotelzimmern, unfreundlichen exotischen Tieren, schlechten Agenturen und lustlosen Hotelmitarbeiter: innen ist niemand gefeit, ebenso wenig wie vor Mitreisenden, die man allzu gern bei einer Pinkelpause am Busparkplatz „verlieren“ würde. Aber wer mit all dem rechnet, kann Katastrophen vorbeugen, zumindest ein wenig.
Wolfgang Godai Boeken


170 Länder, unzählige Erlebnisse – und garantiert mehr Katastrophen, als einem lieb sein können: Wolfgang Godai versteht es, perfide Fallen und unfreiwillige Fettnäpfchen geradezu magisch anzuziehen. Wo er auftaucht, sind Bürgerkriege, Naturkatastrophen oder dubiose Gestalten meist nicht weit. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie erzählt er von unfreiwilligen Abenteuern in den wildesten Winkeln der Erde: von schrägen Hotelzimmern, die zum Albtraum werden, über schreckliche Verkehrsmittel und unerwartete Begegnungen mit Gangstern und Gurus bis hin zu den skurrilsten Mitreisenden, die jede Tour zur Geduldsprobe machen. Doch zwischen all dem Chaos blitzen immer wieder die echten Schätze des Reisens auf: faszinierende Menschen, magische Momente und ein Hauch von Unbegreiflichem, das selbst Skeptiker ins Grübeln bringt. Humorvoll, schonungslos und oft zum Brüllen komisch – dieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Reisen und eine Warnung zugleich. Wer Godais Geschichten liest, wird lachen, staunen und vielleicht sogar ein bisschen dankbar sein, selbst gerade gemütlich auf dem Sofa zu sitzen.