Das Buch behandelt die antiken Königreiche am Nil, insbesondere im Sudan und Nubien, sowie deren kulturellen Einfluss auf Ägypten. Es bietet eine umfassende Darstellung der archäologischen Funde und deren historische Bedeutung.
Ausgrabungen in der Weststadt 1987-1992. Die Funde
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Elephantine XXII beinhaltet die Funde, die in der von 1987-1992 von Achim Krekeler geleiteten Grabung des DAI Kairo gemacht wurden. Das Stadtareal umfasst hier insgesamt sieben archäologische Schichten, die vom späten Neuen Reich bis in die Römerzeit reichen. Von den insgesamt ca. 6000 Einzelfunden sind in dieser Bearbeitung knapp 1850 aufgenommen. Rundplastik, Schmuck, Siegelabdrücke und Einlegearbeiten wurden von Ingrid Nebe bearbeitet. Körperpflegeutensilien und Bekleidung, Modelle und Spiele, Gefäßverschlüsse und nichtkeramische Gefäße, Geräte und Waffen, Fibeln, eine Waage und Gewichte sowie Möbel und Diverses sind von Josefine Kuckertz untersucht worden. Zum Kapitel über beschriftete Objekte haben beide Autorinnen beigetragen. In der Regel sind die Funde nach ihrer Funktion geordnet, erst, wenn dies nicht möglich war, ist eine Sortierung nach dem Material vorgenommen worden. In Tabellenform sind die jeweils relevanten Daten zu einem Objekt erfasst, komplettiert durch die Zuordnung zu einer Bauschicht. Zu jeder Objektgruppe ist mindestens ein repräsentatives Fundstück in Foto und/oder Zeichnung beigefügt. Jetzt reinlesen: Inhaltsverzeichnis(pdf)
Von 1977 bis 1982 führte das Deutsche Archäologische Institut Kairo unter der Leitung von Josef Eiwanger Ausgrabungen in der über 7500 Jahre alten archäologischen Stätte Merimde-Benisalâme am Rand des westlichen Nildeltas durch. Nachdem in den Bänden Merimde-Benisalâme I (Die Funde der Urschicht, 1984), II (Die Funde der mittleren Merimdekultur, 1988) und III (Die Funde der jüngeren Merimdekultur, 1992) schon Ausgrabungsergebnisse und Funde von Josef Eiwanger veröffentlicht wurden, folgt nun in Merimde-Benisalame IV die Bearbeitung der während der Ausgrabung aufgefundenen Bestattungen und menschlichen Skelettreste. Die insgesamt 158 Gräber der älteren, mittleren und jüngeren Merimde-Kultur, der Maadi-Kultur und der frühdynastischen Zeit sowie einige jüngere Gräber werden von F. A. Badawi und J. Kuckertz ausgewertet, F. W. Rösing, S. Bergander und S. Klug präsentieren die anthropologischen Ergebnisse aller Skelettfunde.