Louis-Sébastien Mercier Boeken






Das Jahr 2440. Ein Traum aller Träume
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Louis-Sébastien Mercier (1740-1814) gilt als einer der vielseitigsten Schriftsteller des 18. Jahrhunderts in Frankreich. Er begann als Schüler der Enzyklopädisten und erlebte seine Blütezeit als Theaterschriftsteller, Kritiker, Journalist und Romanautor in den siebziger und achtziger Jahren, einer Zeit, in der Paris vor der Revolution sowohl Licht- als auch Schattenseiten erlebte. Sein Werk "Tableau de Paris" erschien 1781 und wuchs bis 1788 auf acht Bände an. "Das Jahr 2440" zählt zu den bemerkenswertesten politischen Romanen im vorrevolutionären Westeuropa. Die erste deutsche Übersetzung wurde 1772 von Christian Felix Weiße angefertigt und bildet die Grundlage für diesen Neudruck. Der utopische Roman fand in Deutschland großen Anklang und der Titel wurde ähnlich populär wie Orwells "1984". Die Erzählung beginnt mit einem Traum, in dem der Protagonist im Paris des Jahres 2440 erwacht und die Stadt erkundet. In dieser Zukunft leben die Menschen vernünftig, fleißig und friedlich, während Armeen und Prostitution abgeschafft sind. Universelle Gastfreundschaft ersetzt Restaurants, und das Theater dient ausschließlich moralischen Zwecken. Merciers Zukunftsvision spiegelt den Traum von verwirklichter Aufklärung wider, verstanden als sozialpolitisches und ethisches Reformprogramm. Der Herausgeber, Dr. Herbert Jaumann, ist Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bielefeld.
Les femmes de Paris
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Bücher, Literaten und Leser am Vorabend der Revolution
Auszüge aus dem »Tableau de Paris«
Ein faszinierender Einblick in das literarische Leben im Paris vor der Revolution. Mit seinem »Tableau de Paris« hat Louis-Sébastien Mercier als erster überhaupt die Großstadt als sozialen Kosmos entdeckt und mit empathischer Hingebung und scharfem Witz beschrieben. Das Werk, das in zwölf Bänden mit mehr als tausend Kapiteln ab 1781 veröffentlicht wurde, vibriert von der Unruhe der Jahre vor der Revolution, die der unermüdliche Flaneur und kritische Beobachter uns in jedem Abschnitt spüren lässt. In dieser Auswahl sind erstmals ausschließlich Passagen zusammengefasst, die von Literaten und Publikationen, von Theater und Zensur erzählen. So wird die Welt der »gens de lettre« wieder lebendig, in der Mercier agierte und in der die Revolution herannahte. Es entsteht ein wirbelndes Bild von Autoren, Verlegern, Journalen, Zensoren und all der kontroversen Kräfte und Spannungen unter ihnen - vieles davon ist in verwandelter Form auch im heutigen literarischen Leben zu beobachten: Mercier hält mit diesen Texten, die nun erstmals in deutscher Übersetzung vorliegen, nicht nur seiner Zeit, sondern gelegentlich auch uns den Spiegel vor.
Pariser Nahaufnahmen
- 360bladzijden
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Hrsg. Villain, Jean 43 zeitgen. Kupferstiche. N.-A.
