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Hansjörg Schertenleib

    4 november 1957

    Hansjörg Schertenleib staat bekend om zijn kenmerkende literaire stijl, gekenmerkt door diepe introspectie en precieze taal. Zijn werk duikt in de complexe relaties tussen individuen en hun omgeving, waarbij hij zich vaak richt op de innerlijke landschappen van zijn personages. Schertenleib beheerst de kunst van nuance meesterlijk en creëert werelden die zowel vertrouwd als ongrijpbaar zijn, en spoort lezers aan om na te denken over hun eigen bestaan. Zijn schrijven wordt gekenmerkt door een scherp oog voor detail en een poëtische gevoeligheid, wat hem vestigt als een unieke stem in de hedendaagse literatuur.

    Jawaka
    Im Schatten der Flügel. Ein Maine-Krimi
    Der Antiquar
    Von Hund zu Hund
    Die grüne Fee
    Wald aus Glas
    • „Warum träumt man von Dingen, vor denen man sich, bei Licht betrachtet, fürchtet?“ Die dreiundsiebzigjährige Roberta hat alles verloren. Man hat ihr den Hund genommen und sie in ein Altenheim gesteckt. Doch sie wehrt sich und flieht aus der Schweiz. Sie befreit ihren Hund und macht sich auf den Weg nach Österreich. Sie will nach Jahren der Fremdheit in den Ort ihrer Kindheit zurückkehren, um ihr Leben noch einmal selbst zu bestimmen. Auch die fünfzehnjährige Türkin Ayfer entzieht sich – ihren Eltern, die sie in die Türkei verbannt haben und den religiösen Vorstellungen ihres Onkels, in dessen Hotel am Schwarzen Meer sie arbeiten muss. Sie will zurück in die Schweiz, um das Leben zu führen, von dem sie träumt. Hansjörg Schertenleib erzählt von zwei mutigen Frauen, die ihr Schicksal in die Hand nehmen – und damit Grenzen überwinden, die das Leben ihnen gesetzt hat

      Wald aus Glas
    • Die grüne Fee

      • 124bladzijden
      • 5 uur lezen
      3,7(3)Tarief

      »Es gibt Menschen, die mich für einen Son- derling halten«, weiß Arthur Dold, und das liegt nicht nur an seinem aus der Mode gekommenen Beruf: Der Siebzigjährige handelt mit Landkarten, Atlanten und Globen, allesamt Dinge, die in unserer digitalen Zeit verstaubt wirken. In der Schule war er Einzelgänger, bis er einen Bruder im Geiste fand: Christian Aplanalp, aus dem später ein weltberühmter Maler werden sollte. Zum sechzigsten Geburtstag lädt Christian seinen Jugendfreund ein. Es ist ein seltsames Fest: in einem einsamen Landhaus im irischen County Donegal, wie am Ende der Welt, und Arthur ist der einzige Gast. Unerklärliche Dinge ereigneten sich - etwas verschwindet, taucht anderswo wieder auf, mit der Haushälterin Bernadette verbringt Arthur eine Nacht, die ihm später wie ein Traum vorkommt. Arthur zweifelt mehr und mehr an seiner Wahrnehmung, an seinem Verstand. Bis zu dem Abend, an dem die Jugendfreunde beim Absinth zusammensitzen und die »grüne Fee« die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum, Gegenwart und Vergangenheit vollkommen verwischt. Ein Abend, der nicht nur Arthur für immer verändert.

      Die grüne Fee
    • Von Hund zu Hund

      Geschichten aus dem Koffer des Apothekers

      • 226bladzijden
      • 8 uur lezen
      3,0(2)Tarief

      Ein Apotheker unternimmt seine erste Reise und hinterlässt einem Freund einen Koffer voller Geschichten aus verschiedenen europäischen Orten. Diese Erzählungen handeln von Liebe, Tod, entscheidenden Begegnungen und Abschieden. Sie sind sowohl humorvoll als auch intelligent und beleuchten unterschiedliche Existenzen auf spannende und bewegende Weise. Der Erzähler, ein Mann aus einem Schweizer Dorf, pflegt den Garten seines kranken Vaters und beobachtet eines Tages, wie der Apotheker, mit dem er früher zur Schule ging, sein Haus mit einem Koffer verlässt. Da der Apotheker noch nie gereist ist, folgt der Erzähler ihm, sieht ihn in einen Zug steigen und bemerkt, dass er seinen Koffer absichtlich zurücklässt. Neugierig nimmt der Erzähler den Koffer an sich und öffnet ihn. Darin findet er Stadtpläne, Landkarten, Reiseführer und zehn Geschichten, die in verschiedenen europäischen Städten spielen. Diese Geschichten thematisieren Liebe, Tod, Extremsituationen und zufällige Begegnungen, die Lebenswege radikal verändern. Von Barcelona über die Hebriden bis hin zu Lissabon zeichnen sie prägnant und emotional das Leben ihrer Protagonisten nach. Mit dunklem Witz und menschlicher Reife zeigt der Autor das Außergewöhnliche im Alltäglichen und präsentiert ein literarisches Feuerwerk, das seine Erzählkunst auf höchstem Niveau demonstriert.

      Von Hund zu Hund
    • Ein Taugenichts kommt in die Jahre Das Leben des Antiquars Arthur Dold gerät nach einem Überfall aus den Fugen. Er beginnt seiner Vergangenheit nachzuspüren – den Sehnsüchten, Wunden und Bildern der Kindheit, als er, der Sohn des Gärtners, eine großbürgerliche Jugend als Zaungast erlebte. Ein Buch über die Macht der Phantasie und ihre Bedeutung fürs Leben.

      Der Antiquar
    • 1,0(1)Tarief

      Die pensionierte Kriminalpolizistin Corinna Holder lebt glücklich auf Spruce Head Island, bis ein Mord und das Verschwinden eines Mädchens ihre Ruhe stören. Privatdetektiv Matt Dennison bittet um ihre Hilfe. Die Spur führt in ein rechtsextremes Milieu, und persönliche Verwicklungen erschweren die Ermittlungen.

      Im Schatten der Flügel. Ein Maine-Krimi
    • Jawaka

      • 382bladzijden
      • 14 uur lezen
      3,2(6)Tarief

      „Glaubst du, wir kommen eines Tages an den Ort, an dem sich alles klärt. Jedes Rätsel. Glaubst du an diesen Ort?“ Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht länger. Die Zukunft des Jahres 2057 präsentiert sich nach einer globalen Katastrophe und der Großen Transformation wie das finstere Mittelalter. Aus einem der abgeschiedenen Dörfer muss ein 21-Jähriger fliehen, weil er dem Liebhaber seiner Mutter ein Messer in die Brust gestoßen hat. Hinter ihm befindet sich die schützende Gemeinschaft, vor ihm Eis, Schnee, unwegsames Gebirge und irgendwo vielleicht der verschwundene Vater. Der Autor dieser düsteren Imagination feilt 2021 in Kapstadt an den letzten Korrekturen seines Romans. Überall mehren sich die Zeichen, dass man auf die Katastrophe zusteuert. Während ihn vor allem eine neue Geschichte beschäftigt, ahnt er nicht, wie nahe er selbst am Abgrund steht. Bisher hat er seine Figuren leiden lassen, nun leidet er. „Hansjörg Schertenleib ist ein echter Romancier, aber einer, dem die Sprache, die Sprache eines Dichters, aufs Wort folgt. Landschaften, Witterungen, Stimmungen, das immer schwierige und abenteuerliche Unterwegssein schildert er so, dass ich, seine bis zum Ende glücklich gefangene Leserin, mit all meinen Sinnen dabei bin.“ Katja Lange-Müller

      Jawaka
    • Ein kleines Cottage auf einer Insel vor der Ostküste Amerikas, mitten im Winter, in der Stille. Ein Mann schaufelt Schnee, redet mit seiner Katze, beobachtet Vögel, genießt die Langeweile und zieht Bilanz über sein bisheriges Leben und Schaffen. Später macht er sich auf den Weg durch den tief verschneiten Wald zu der Kiefer, in deren Krone er einen Ausguck hat: die Welt zu schauen, die Natur, sich selbst. "Mit wem reden wir, wenn wir allein sind? Mit uns selbst, wenn wir es können." Hansjörg Schertenleib erzählt von den Segnungen der Stille, selbst gewählter Einsamkeit und von der Liebe, der Liebe zu den Tieren, zur Natur – und zu den Büchern. Eindringlich, wahrhaftig und schwebend leicht.

      Palast der Stille
    • Das Regenorchester

      • 230bladzijden
      • 9 uur lezen
      3,6(57)Tarief

      Nachdem seine Frau gegangen ist, lebt ein Schriftsteller allein in seinem Haus in Irland. Da begegnet er Niamh, einer sechzigjährigen Irin, die ihn zum Chronisten ihres Lebens macht. Sie führt ihm die Wunder des alten, untergegangenen Irland vor Augen und erzählt ihm von ihrer verlorenen Liebe. Voller Poesie und mit großer Sprachkunst erzählt Hansjörg Schertenleib eine unerhörte Liebesgeschichte.

      Das Regenorchester
    • Eine virtuose Geschichte vom Glück Der Trompeter This Studer wird nach Amsterdam eingeladen, um dort für ein paar Auftritte in einer Jazz-Combo zu spielen. Als er sich mit seiner Frau Daniela durch die bunte Grachtenwelt treiben läßt, wird er eines Nachts plötzlich an ein Ereignis aus seiner Kindheit erinnert. Studer glaubt, er müsse eine alte Schuld begleichen. „Ein berückend leichter Text.“ Neue Zürcher Zeitung „Ein ungemein lebenszärtliches Buch.“ St. Galler Tagblatt

      Der Glückliche