Er wollte zu den Helden, in die rauschhaften Nächte, wo die Musik spielt. Benjamin von Stuckrad-Barre stürzte sich schnell in das Rockstar-Leben, geprägt von Udo Lindenbergs rebellischen Märchenliedern, die ihn verführten und schließlich retteten. Er erlebte den Rockstar-Taumel und den darauffolgenden Absturz: Ruhm, Realitätsverlust und Drogenabhängigkeit. Die Selbstfindung geschah an einem unerwarteten Ort – im mythenumrankten „Chateau Marmont“ in Hollywood, wo Udo ihn hinführte. Was als Rückzug geplant war, wurde zur Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Während um ihn herum der Rausch tobt, bleibt der Erzähler nüchtern und erinnert sich an seine Träume und Helden. Er trifft viele von ihnen wieder, darunter Bret Easton Ellis, Westernhagen und Courtney Love. Auch die Toten, wie Kurt Cobain und Helmut Dietl, werden gegenwärtig. Stuckrad-Barre erzählt nicht nur seine eigene Geschichte, sondern auch die der Popkultur der letzten 20 Jahre. Es ist eine Reise in die Nacht, eine Suche nach Wahrheit und eine Rückkehr aus dem Nebel.
Benjamin v. Stuckrad-Barre Boeken
Von Stuckrad-Barre is een prominente stem in de hedendaagse Duitse literatuur, die een nieuwe literaire beweging aanvoert die een brug slaat tussen het oorlogsverleden van Duitsland en de 21e eeuw. Zijn vroege werk ving de tijdgeest van jonge liefde, geplaatst tegen de achtergrond van populaire muziek. Hij heeft consequent ambitieuze projecten nagestreefd die erop gericht zijn te reflecteren op "wat er [in de wereld] gebeurt", vaak op onconventionele wijze. Aangeduid als de 'bad boy' van de Duitse literaire scene, wordt zijn schrijven gekenmerkt door een onderscheidende aanpak om het hedendaagse moment te vangen.






Berlin: Eine junge Frau erzählt von ihrem neuen Job bei einem großen Fernsehsender, von ihrem neuen Chef, ihrem neuen Leben. Sie wirkt glücklich, beseelt, hoffnungsfroh, es klingt gut. Zu gut? In Los Angeles geht derweil eine Welt unter. Ein Mann, der damit prahlt, als Berühmtheit könne man sich gegenüber Frauen alles herausnehmen, wird Präsident der Vereinigten Staaten. Im Garten des legendären „Chateau Marmont“, diesem Nachtspielplatz verwöhnter Hollywood Kids jeden Alters, vertreibt sich eine illustre Bande auf der Flucht vor der Realität die Zeit. Auch der Erzähler ist hier – und Rose McGowan, die Schauspielerin, der man nachsagt, neuerdings irgendwie anstrengend geworden zu sein. Kurz darauf erschüttert der Weinstein-Skandal Hollywood, und Rose McGowan ist eine der ersten Frauen, die sexuelle Belästigung durch den bis dahin von ganz Hollywood hofierten Filmproduzenten öffentlich gemacht hat. Rose verschwindet, aber sie hinterlässt dem Erzähler eine kryptische Nachricht – oder ist es vielmehr ein Auftrag? Wieso wendet sie sich ausgerechnet an ihn? Von Hollywood aus verbreitet sich die #MeToo-Bewegung um die ganze Welt. Doch die alten Machtstrukturen sind widerständiger, als man in der ersten Euphorie vielleicht denken mochte.
Kein Grund, gleich so rumzuschreien
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Nach dem Erfolg von ›Alle sind so ernst geworden‹ stellen Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre in ihrem neuen Band existenzielle Fragen. Sie kombinieren Humor mit Ernsthaftigkeit und sehen Lachen als Befreiung. Ab dem 14. Dezember sind sie live auf ausgewählten Bühnen in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu erleben.
Auch Deutsche unter den Opfern
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Deutschland ganz unten, Deutschland ganz oben – und mittendrin: Stuckrad-Barre, mit Stift, Papier und Kamera Im Jahr 2001 brachte er »Deutsches Theater« heraus, den »Fotoroman einer Gesellschaft, die nur in der Öffentlichkeit und im Rollenspiel noch zu sich selbst zu kommen vermag« (FAZ). Nun erscheint die Fortsetzung: Reportagen, Porträts, Erzählungen, Mono- und Dialoge – ein Sittengemälde unserer Zeit.Wahlkampf, Streik, Demonstrationen, Konsum, Fußball, Kino, Theater, Musik, Literatur, Mode, Stadtleben, Überlandfahrten. Politik, Kultur, Gesellschaft. Mit seinem Verfahren der teilnehmenden Beobachtung findet Stuckrad-Barre Momente der Wahrheit inmitten von Vorgängen, die genau diese verschleiern sollen. Dabei wechselt sein Blick permanent zwischen außen und innen, so dass nicht nur Erkenntnis über all die anderen Menschen, sondern auch über ihn, den Zuschauer, aufblitzt. Und so entsteht aus vielen Einzelbeobachtungen ein deutscher Klappaltar, aus vielen Texten eine Großerzählung, archäologisch blicken wir auf unsere Gegenwart: Das sind die Fragen, Personen und Orte, die uns bewegen – das sind die Bedingungen, unter denen wir leben.
Wie sieht das Leben aus, wenn man nicht mehr trinken darf? Was erlebt man, wenn man zum Wasser greift, während die anderen sich auf ihre ganz individuellen Berauschungspfade begeben? Was hat einem die Nacht dann noch zu bieten? Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt davon, was bleibt, wenn man nicht mehr mitmachen kann. Und wie die anderen wirken, die weiter munter dabei sind. Selten ist so verdichtet darüber geschrieben worden, wie der Umgang mit der legalen Droge Alkohol die Menschen unterscheidet und das Leben prägt. Und dann führt Benjamin von Stuckrad-Barre den Gegenversuch durch, indem er am Weltnichtrauchertag eben nicht aufhört, sondern seinen Tagesablauf als Raucher protokolliert, von der ersten Zigarette im Stehcafé über diverse Schreibtischzigaretten, Spazierganglungenzüge und die letzte spätabends auf dem Balkon. Nach dem Bestseller »Panikherz«: die B-Seite der Nacht.
Ich glaub, mir geht's nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen
Remix 3
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» … gehört zum Schönsten und Besten, was Stuckrad-Barre je geschrieben hat.« Süddeutsche Zeitung. »Panikherz« war eine Reise ins Innere – in »Remix 3« geht es in die umgekehrte Richtung: nach draußen, zu den anderen. Mit Boris Becker schaut Stuckrad-Barre in Wimbledon das berühmte Finale von Wimbledon. Mit Helmut Dietl scheitert er in Berlin wegen Berlin an Berlin. Dem Freund Christian Ulmen schaut er zu bei der Verwandlung in »Christian Ulmen«. Und Pharell Williams singt den Sommerhit zum Herbstanfang, verspätet sich aber – der Autor fährt unterdessen ein letztes Mal an den See. Nach der Reise ans Ende der Nacht wird die Welt nun bei Tageslicht betrachtet. Benjamin von Stuckrad-Barre öffnet weit die Augen und schaut, wie die anderen das hinkriegen: das Leben. Die hier versammelten Texte liefern ein akkurates Selbstporträt über Bande, es ist eine Suche nach dem Wir. Das Ergebnis: eine Familienaufstellung. Eine Heldenparade. Eine Götzendämmerung. Der Befund des von der Wirklichkeit irritierten Autors fällt melancholisch aus: Es geht uns nicht gut – wir müssen uns alle mal irgendwo hinlegen. Nur wohin? »Remix 3« endet folgerichtig dort, wo »Panikherz« entstand: am Sunset Boulevard.
Livealbum
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Ein Autor unterwegs mit dem eigenen Werk: Vor gerade einem Jahr hat Stuckrad-Barres Romandebüt "Soloalbum" für einiges Aufsehen gesorgt. Nur logisch nun der Titel der neuen Erzählung, die vom Lesereisen handelt: livealbum.
Remix. Texte 1996-1999
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German
Mit diesem Werk hat Benjamin von Stuckrad-Barre eine prägnante Analyse der bundesrepublikanischen Gegenwart geschaffen. Er beleuchtet die Inszenierung des öffentlichen Lebens, das Rollenspiel im Privaten und die Bedeutung von Ritualen als Stabilitätsfaktoren. Stuckrad-Barre geht auf eine kaleidoskopische Reise durch Deutschland, die sowohl erschütternd als auch komisch ist. Er erlebt das Land in verschiedenen Kontexten: beim Kauf einer Hose mit Claus Peymann, beim Pizzabringdienst, beim Deutschlernen mit Immigranten und bei einer Aktionärsversammlung. Seine Suche nach Deutschland führt ihn sogar nach China, Namibia, Ungarn und Mallorca. Ursprünglich 2001 veröffentlicht, erfreute sich das Buch großer Beliebtheit und verkaufte sich über 150.000 Mal. Die erweiterte Neuausgabe bietet zehn neue Erlebnisse, darunter Besuche bei Jürgen Flimm und Jörg Immendorff sowie eine Wahlparty mit Friedbert Pflüger. Stuckrad-Barre reflektiert die Theaterhaftigkeit des Lebens und probiert sich als Statist bei einem Videodreh mit Hape Kerkeling. Ein Gespräch mit Walter Kempowski über Dichtung und Wahrheit rundet das Werk ab. Es ist eine scharfsinnige, bunte und präzise Bestandsaufnahme einer Gesellschaft, die sich durch Inszenierung und Rollenspiel definiert.
Remix 1
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Alltag, Rausch, Fernsehen, Pop, Liebe & das Gegenteil, Produkte und Personen, Welt: das sind die Themen, derer sich der Autor in den hier versammelten Reportagen, Porträts, Kurzgeschichten, Pamphleten, Glossen, Kleinanzeigen und Lexikoneintragsvorschlägen annimmt - mal streng unsachlich, mal nüchtern, hier liebevoll, dort vorlaut. Das Buch macht Spass, der Autor nicht immer, die meisten Texte sind zwar lustig, viele aber auch böse, manche beides.
Soloalbum
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20 Jahre / 400.000 verkaufte Exemplare / verfilmt 2003 mit Matthias Schweighöfer und Nora Tschirner / der Urtext der End90er-Popwelle / Schulbuch und Wurfgeschoss – jetzt in einer Jubiläumsedition: mit weißem Jeanseinband. Der Ich-Erzähler, gerade mal Anfang zwanzig, ist soeben von seiner Freundin verlassen worden; nach vierjähriger Beziehung nun per Fax der Schlussstrich. Ende, aus, vorbei. Gebührend wird der Verflossenen hinterher getrauert: Er ruft sie an, legt auf, geht joggen, sucht trinkend nach schnellem Ersatz, um doch nur wieder zurückzufallen, auf sie, auf sich und auf: Oasis, Götter des Britpop. »Soloalbum« erzählt von schönen Mädchen und blöden Partys, von coolen Platten und steinewerfenden Greisen; sehnsüchtig und böse zugleich.
Transkript
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Transkript protokolliert einen idealtypischen Abend der Blackbox-Tour von Stuckrad-Barre. Wer einmal eine Lesung von Stuckrad-Barre besucht hat, weiss, dass der Autor mitnichten nur aus seinem aktuellen Werk vorliest. Vielmehr werden Dias gezeigt, Platten aufgelegt, Ratespiele veranstaltet und Gäste auf die Bühne gebeten, mit deren Unterstützung Stuckrad-Barre Fundstücke aus dem alltäglichen Medienmüll vorträgt. Unter den Gästen: Rainald Goetz, Heike Makatsch, Lars Ricken, Wiglaf Droste u. v. m. Auf Basis der von MTV mitgeschnittenen Berliner Lesungen ist ein Text entstanden, der jedes Highlight, jeden Schnitzer, jedes Wortspiel und jeden Versprecher nachzeichnet. Das kleine Buch liest sich wie ein Theaterstück, mit Regieanweisungen und verteilten Sprechrollen.
Alltagsarchäologie und Gegenwartsstenographie Remix 2 ist ein Fortsetzungsroman. Daher die 2 im Titel. Vor vier Jahren erschien Remix 1 eine Sammlung von Stuckrad-Barres besten journalistischen Texten und damit eine perfekte Ergänzung seiner erzählerischen Werke wie Soloalbum und Livealbum. Die Grenzen zwischen literarischer und journalistischer Produktion haben sich bei Stuckrad-Barre seither immer mehr verwischt. Der Autor als Jäger, Sammler und Kronzeuge. In einem Schweizer Chemielabor sucht er nach Bomben, bei Paola und Kurt Felix nach dem Geheimnis der Liebe und auf Sylt nach Gartennazis. Er fährt los, ein Kempowski-Porträt zu verfassen und archiviert dessen gerade entstehenden Tagebucheintrag zum 11.9. Remix 2 ist eine raffinierte Textkomposition, die durch ihre Vielstimmigkeit besticht und somit Satz für Satz nach Stuckrad-Barre klingt: Den Ton unterwirft er dem Untersuchungsgegenstand, die Form folgt der Funktion: Reportagen, Duette, Erzählungen, Montagen, Protokolle, Tagebuchtexte, Experimente, Rätsel. Sie bilden ein Prisma, das scheinbar vertraute Wirklichkeiten bricht und die Welt neu ausleuchtet.
Blackbox
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Im Zweifelsfall ist die Blackbox die letzte Hoffnung auf der Suche nach Ursachen für Abstürze: Was hat versagt oder wer, lag es an der Technik, am Klima, oder war es menschliches Versagen? In acht Texten entwirft Benjamin von Stuckrad-Barre Tragödien unterschiedlichster Art und macht sich mittels akribischer Protokollauswertung auf die Suche nach möglichen Absturzursachen. So unterschiedlich diese Themen sind, so unterschiedlich sind die Textformen, die der Autor benutzt: Protokolle, Erzählungen, Märchen, Gedichte, Dialoge, ein Dramolett - gemeinsam ist allen Texten die Konfrontation eines sicher geglaubten Ordnungssystems mit plötzlich auftauchenden Störungen, mit Problemen, die sich als Systemfehler entpuppen, Fehler grundsätzlicher Art oder bloß in der Bedienung.
Alle sind so ernst geworden
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Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre unterhalten sich über: Badehosen, Glitzer, Äähm, Hochzeiten, LSD, Teufel, Gott, Madonna, Arbeit, Ibiza, Kochen, Rechnungen, Siri, Fotos, Mundharmonika, Geldscheine, Verliebtheit, Wiedersehen.
Was.Wir.Wissen.
- 269bladzijden
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Alles kann man nicht wissen, das ist allgemein bekannt. Bis zu Goethes Zeiten war das Weltwissen noch überschaubar, aber heute ist es so umfangreich, dass niemand alles wissen kann. Dennoch wird oft diskutiert, was man wissen sollte – die sogenannte Allgemeinbildung. Das Wissen eines Menschen wächst von Geburt bis Tod, doch oft fragt man sich, wozu das Wissen dient, wenn nicht für die Schule. Das Internet hat sich als ideales Medium etabliert, um Wissen zu archivieren und zu verbreiten, doch die Fülle an Informationen kann auch verwirrend sein. Es gibt kaum etwas, das nicht zu finden ist, was sowohl Staunen als auch Ratlosigkeit hervorrufen kann. Der Volksmund liefert viele Weisheiten, die im Internet verbreitet werden, und jeder hat die Möglichkeit, mitzuformulieren. Diese relative Gleichförmigkeit in der Präsentation von Informationen führt oft zu Verwirrung. Es gibt zahlreiche Wegweiser und Empfehlungen, aber auch Warnungen und Alternativen. In diesem Kontext wird die allgemeine Bildung thematisiert, nicht die Allgemeinbildung. Das Buch bietet einen Einblick in das tatsächlich Gewusste, das durch Phrasen repräsentiert wird, welche Schlüssel zu verschiedenen Menschen und Bedingungen sind. Die Phrase und die Sache sind eins, so die Aussage von Karl Kraus, und das Wissen wird durch solche Phrasen zugänglich gemacht.
Das Buch hat den Anspruch, nicht weniger zu sein, als ein kleines Kunstwerk. Es ist auf jeden Fall so wie Udo: einzigartig, besonders und cool. Es ist ein Buch im Scrapbook-Design – also weniger Buch und mehr Collage mit unterschiedlichsten bildlichen Darstellungsformen: Original-Notizzettel, Bierdeckel, Notenblätter, Textentwürfe, rätselhafte Rechnungen, Zeitungsausrissen, Artefakten, Dias…












