Klaus Christian Köhnke Boeken





Philosophie des Geldes
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Mit seiner Philosophie des Geldes hat der Soziologe Georg Simmel am Beginn des 20. Jahrhunderts eine der scharfsinnigsten Untersuchungen der modernen Gesellschaft vorgelegt. Seine streitbare Diagnose: Geld ist als Tauschmittel unersetzbar, doch die negativen Folgen der Geldwirtschaft sind beträchtlich, soziale Vereinzelung und kulturelle Entfremdung sind das Resultat. Simmels weitsichtige Analysen setzten Maßstäbe in der Philosophie und Soziologie der folgenden Jahrzehnte und machten ihn zu einem der wichtigsten Denker der Moderne.
Kulturphilosophische Studien - 6: Begriff und Theorie der Moderne
Vorlesungen zur Einführung in die Kulturphilosophie 1996–2002
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Die Edition der Vorlesungen zur Einführung in die Kulturphilosophie von Klaus Christian Köhnke verfolgt den Zweck, dem anhaltenden Interesse für Kulturphilosophie eine Reihe bisher unbekannter Theorietexte zugänglich zu machen. Die Vorlesung zu Begriff und Theorie der Moderne liefert eine begriffsgeschichtliche und systematische Grundlegung der Kulturphilosophie als Reflexionsmedium der Moderne um 1900, die uns heute noch als Epoche betrifft. Die Vorlesung über Zweite Natur, objektiver Geist und der moderne Kulturbegriff bietet das Rüstzeug zur systematischen Weiterentwicklung der klassischen philosophischen Kulturtheorien von Moritz Lazarus, Georg Simmel, Ernst Cassirer u. a. Beide Vorlesungen zusammen stellen eine ausgezeichnete Basis dar, auf der künftige philosophiehistorisch informierte Weiterarbeit an der Kulturphilosophie aufbauen kann.
Der junge Simmel in Theoriebeziehungen und sozialen Bewegungen
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Die vorliegende Untersuchung gilt Simmels Frühzeit. Sie hat drei Teile: »Studien«, »Kritik ethischer Grundbegriffe«, »Probleme der Erkenntnis des Sozialen«. Die »Studien« erfassen den Zeitraum bis zur 1885 erfolgten Habilitation; sie zeigen vielseitige Interessen und Pläne und lassen erste bleibende wissenschaftliche Orientierungen erkennen. Die zweite Hälfte der 1880er Jahre gehörte der Hauptsache nach dem Projekt einer »Kritik der ethischen Grundbegriffe«, die dann in der sogenannten »Moralwissenschaft« als eine Durchgangsstufe der Soziologie sichtbar wurde. Die Einleitung in die Moralwissenschaft , die Simmel später als eine »Jugendsünde« bezeichnete, steht deshalb im Zentrum des Interesses am jungen Simmel. Der dritte Teil schließlich skizziert die »Probleme der Erkenntnis des Sozialen«, wie sie sich Simmel seit Anfang der 1890er Jahre dargestellt haben: in der Übergangsphase zu einer eigenen Konzeption von Soziologie und Philosophie, in der er seine Versuche einer Erkenntnis des Sozialen bis zu dem Punkte führte, wo diese zu einem ersten und ganz neuen Bewußtsein auch seiner eigenen Stellung und seines eigenen Denkens führte. Denn schrittweise veränderte sich sein Begriff von Philosophie in Richtung sich verstärkender Selbstreflexion und beendete genau die Entwicklung und damit denjenigen Zustand, den Simmel retrospektiv als den der »Dummheit« bezeichnete.
Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 2: Einleitung in die Moralwissenschaft
Eine Kritik der ethischen Grundbegriffe
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