Soziale Arbeit trifft auf Existenzphilosophie: Wie finde ich Sinn in meinem Leben? Wie frei bin ich in meinen Entscheidungen und Handlungen? Wie gehe ich mit Leid, Schuld und Tod um? Wie führe ich ein authentisches Leben? Unter Rückgriff auf einige große Denker wie Jean-Paul Sartre und Martin Heidegger unternimmt Johannes Nathschläger den Versuch zu zeigen, wie existenzphilosophische Fragen und Themen in den vielfältigen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit zwar eine allgegenwärtige "Querschnittsaufgabe" darstellen, im theoretischen Diskurs bislang aber kaum Beachtung fanden. Dieser Herausforderung muss sich Soziale Arbeit als Profession und wissenschaftliche Disziplin endlich stellen und dazu passende Methoden entwickeln und anwenden. Anregungen kann sie u. a. bei der existenziellen Psychotherapie Irvin Yaloms oder der Logotherapie Viktor Frankls finden. Dieses Buch möchte hierzu eine Debatte anstoßen und richtet sich gleichermaßen an Fachkräfte, Studierende und Lehrende der Sozialen Arbeit.
Johannes Nathschläger Boeken


Mit 13 trinkt Johannes Nathschläger das erste Mal Alkohol. Mit 15 gehört der Rausch zu seinem Leben. Mit 19 verzichtet er erstmals für einen Monat auf den Stoff. Er entdeckt den Sport für sich und nimmt an Wettkämpfen teil. Immer wieder bleibt er für Wochen oder Monate nüchtern. Doch er ist abhängiger denn je und steht kurz davor, sein soziales Leben und seine Gesundheit endgültig zu ruinieren. Panikattacken bringen ihn fast um den Verstand und er droht in Depressionen zu versinken. Ihn quält die Frage, welchen Sinn das Leben haben könnte, einen Sinn, der jenes Vakuum in ihm ausfüllt, das er immer dann spürt, wenn er ohne Alkohol auskommen muss. Eines Tages entdeckt er die Lehren des Arztes und Psychiaters Viktor Frankl für sich und nimmt den längsten und schwierigsten Weg seines Lebens in Angriff: den in die Nüchternheit.