Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung
Herausforderungen für die Soziale Arbeit
- 196bladzijden
- 7 uur lezen
Wie kann sexuelle Bildung Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen und Traumatisierungen schützen? Die AutorInnen untersuchen die personellen und institutionellen Bedingungen, die pädagogische Einrichtungen erfüllen müssen, um sexualisierte Gewalt zu verhindern. Sie identifizieren Risikofaktoren und zeigen Verbesserungsbedarf auf. Zudem wird thematisiert, wie SozialarbeiterInnen mit betroffenen Kindern und Jugendlichen umgehen und ob sexuelle Bildung potenzielle Grenzüberschreitungen verhindern kann. In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt wird die Förderung der sexuellen Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen analysiert, wobei auch Aspekte wie Behinderung, Ausgrenzung und Diskriminierung berücksichtigt werden. Die Beiträge stammen von verschiedenen ExpertInnen, die sich mit Themen wie den Herausforderungen durch Sexualität und sexualisierte Gewalt in der Erziehung, professionellem Handeln sozialpädagogischer Fachkräfte und den institutionellen Rahmenbedingungen für den Schutz vor sexualisierter Gewalt auseinandersetzen. Weitere Schwerpunkte sind die Bedeutung von Vertrauen für Disclosure-Prozesse, die Rolle von Schulen als Schutzräume und die Anwendung eines intersektionalen Ansatzes in der sozialen Arbeit. Abschließend werden Perspektiven der Angewandten Sexualwissenschaft und die Notwendigkeit regionaler Theorie-Praxis-Netzwerke thematisiert.
