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Meinolf Brüser

    Wenn Bach trauert
    "Es ist alles Windhauch"
    • "Es ist alles Windhauch"

      Bach und das Geheimnis der "Kunst der Fuge"

      • 180bladzijden
      • 7 uur lezen

      Meinolf Brüsers Buch klärt einem musikhistorischen Krimi gleich das Geschehen um die Entstehung der abbrechenden Fuge und die posthume Drucklegung der »Kunst der Fuge« auf. Das Ergebnis ist von allem, was zur »Kunst der Fuge« bislang geschrieben wurde, grundsätzlich verschieden und neu. Es berührt kultur- und kunsthistorische, aber auch theologie- und philosophiegeschichtliche Probleme. Die Dinge lagen anders, als es der Eindruck vermittelte. Die abbrechende Fuge birgt ein Geheimnis, das bislang nicht erkannt wurde, das aber von Bach zum Erkennen bestimmt war und das einen Einblick gibt in sein Denken und Selbstverständnis am Ende seines Lebens. Bis in das Jahr 1749 arbeitete Bach an der posthum 1751 veröffentlichten »Kunst der Fuge«. Seit jeher gibt diese Sammlung von Fugen und Kanons Rätsel auf, und zwar vor allem hinsichtlich der letzten, abbrechenden Fuge, von der unklar ist, warum sie abbricht und wie sie weiter gehen könnte. Viele Tonsetzer haben die Fuge »vollendet« und viele dieser Versuche sind im Druck erschienen oder durch Aufnahmen und Konzerte lebendig. Das große Interesse an diesen Fragen ist auch biographisch begründet, denn die Notiz Carl Philipp Emanuel Bachs auf dem berühmten fünften Blatt des Autographs bekundet einen Zusammenhang mit Bachs Tod: »ueber dieser Fuge, wo der Name B A C H im Contragsubject angebracht worden, ist der Verfasser gestorben«. Inhaltsverzeichnis Einleitung.- Kapitel.

      "Es ist alles Windhauch"2024
    • Wenn Bach trauert

      Die Motetten Johann Sebastian Bachs neu verstanden

      • 280bladzijden
      • 10 uur lezen

      Meinolf Brüsers Buch bietet eine neue Perspektive auf Bachs Motetten und auf den Komponisten selbst. Historisch blieben Bachs Motetten ein Rätsel für die Musikwissenschaft und wurden als bürgerliche Auftragsmusiken betrachtet. Durch detaillierte Analysen und historische Untersuchungen deckt Brüsers jedoch die wahren Kompositionsanlässe auf: Keine der Motetten war bürgerlich beauftragt; sie waren alle als Trauermusik persönlich und oft familiär motiviert. Das Buch gewährt Einblicke in die musikalischen und textlichen Mittel, mit denen Bach auf Traueranlässe reagierte, und führt zu einem grundlegend neuen Verständnis der Motetten, auch mit Auswirkungen auf die Aufführungspraxis. Brüsers Darstellung verändert das Bild von Johann Sebastian Bach, indem sie ihn jenseits des 19. Jahrhunderts und der theologischen Indienstnahme zeigt. Stattdessen präsentiert sie ihn als Musiker und Komponisten in seinem persönlichen Handeln, seinen Emotionen, seiner Fantasie, seinem Traditionsbewusstsein und seinem Selbstverständnis als Musiker. Die Struktur des Buches umfasst eine Einleitung, methodische Überlegungen, eine Analyse der Motetten und verschiedene Exkurse, die die Tradition und die Kompositionsanlässe vertiefen.

      Wenn Bach trauert2023