Bookbot

Helmut Böttiger

    Joseph-Breitbach-Preis 2022
    Die Gruppe 47
    Orte Paul Celans
    Klimawandel
    Czernowitz
    Die Jahre der wahren Empfindung
    • 2024

      Die Gegenwart durchlöchern

      Beiträge zur neueren deutschen Literatur

      Essays über ausgewählte Autorinnen und Autoren und ihr unverkennbares Werk Die Gegenwart ist alle paar Jahre wieder eine andere. Gerade in der Literatur betritt man hier schwankenden Boden. Was wirklich zählt, erkennt man oft erst im Rückblick. Die Mechanismen des Buch- und Lesungsgeschäfts sind dem aber entgegengesetzt. Es gibt eine ausgesprochene Literaturbetriebsliteratur, die den Erwartungen entgegenkommt und die jeweils aktuellen Debatten-Parameter zuverlässig abruft. In jeder Saison wird ein neues Debütantenkarussell installiert, das ein halbes Jahr später wieder vergessen ist, und das Wort „niedrigschwellig“ ist das Mantra der Literaturvermittler. Helmut Böttigers Buch hat keineswegs den Anspruch, einen Kanon zu erstellen. Es versteht sich eher als eine Beispielsammlung, die erweitert werden kann. Die Grundannahme ist, Literatur als eine Kunstform mit ganz eigenen Dynamiken zu begreifen. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Bücher, sondern Autorinnen und Autoren mit einem unverkennbaren Werk: von Wolfgang Hilbig über Marcel Beyer, Emine Sevgi Özdamar bis zu Sibylle Lewitscharoff oder Lutz Seiler.

      Die Gegenwart durchlöchern
    • 2024
    • 2023

      Joseph-Breitbach-Preis 2022

      Helmut Böttiger, Visionär und "millionärrisch". 25 Jahre Joseph-Breitbach-Preis. Ein Rückblick / Arnold Stadler (Laudatio): Verletzung und Dazugehörigkeitsverlangen. Zu Natascha Wodin / Natascha Wodin (Dankrede): Rote Nelken

      Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur verleiht seit 2003 den Joseph-Breitbach-Preis für deutschsprachige Literatur. Der Preis, der in Koblenz vergeben wird, zeichnet seit 2004 jährlich einen Preisträger aus und ist mit 50.000 Euro dotiert. Reden zur Preisverleihung erscheinen in einer eigenen Reihe.

      Joseph-Breitbach-Preis 2022
    • 2023

      Czernowitz

      Stadt der Zeitenwenden

      5,0(1)Tarief

      Dreimal ist Helmut Böttiger während der letzten dreißig Jahre nach Czernowitz gereist, in die Stadt am östlichen Rand der alten Habsburgermonarchie, heute eine Stadt im Westen der Ukraine – und längst ein mythischer Ort. Immer lagen gut zehn Jahre zwischen diesen Reisen, und jedes Mal hatte sich die Stadt verändert: von einem aus sowjetischem Tiefschlaf erwachten Vielvölker-Labor brutaler Umsiedlungspolitik zum Schauplatz der Orangenen Revolution. Und schließlich zu einer Stadt in der neuen, sich ihrer Eigenständigkeit und eigenen Sprache bewussten Ukraine, die sich gegen den mörderischen Zugriff der alten Besatzer verteidigen muss. Nicht nur ihre jüdischen Wurzeln hat die Stadt neu entdeckt. Helmut Böttiger ist auch den Spuren der Literatur gefolgt. Von Paul Celan bis zu den Autorinnen und Autoren der modernen Ukraine, die sehnsüchtig nach Westen blickt und vom Osten nicht loskommt.

      Czernowitz
    • 2023

      Wer hat ein Interesse an knapper Energie? Angesichts der Energiekrise, die Europa und insbesondere Deutschland für alle Menschen spürbar im Jahr 2022 ereilte und die kommenden Jahre prägen wird, stellt sich die Frage nach den Hintergründen. Dient der Ukrainekrieg (seit 2022) nur als Vorwand für eine Entwicklung, die seit Jahrzehnten geplant war? Die Energiepolitik der EU und insbesondere Deutschlands ist hinsichtlich ihrer Ideologie zu hinterfragen. Das Buch enthält daher drei Schwerpunkte: Was ist von den Einwänden der Energiewende gegen fossile Energie (CO2-Klimahypothese) und dem Widerstand gegen die erst in ihren Anfängen stehende Nutzung der Kernenergie (Kernbindungskräfte) zu halten? Wer hat die auf die Energieverknappung zielenden Kampagnen (Grenzen des Wachstums, CO2-Klimawende, Atomausstieg) unter welchen politischen Rahmenbedingungen ausgelöst und entwickelt? Zu welchem Zweck und mit welcher Absicht sind die Kampagnen über die Jahre betrieben worden?

      Wer hat ein Interesse an knapper Energie?
    • 2021

      Die Jahre der wahren Empfindung

      Die 70er - eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur

      • 473bladzijden
      • 17 uur lezen
      5,0(2)Tarief

      Die Literaturgeschichte der 70er Jahre wird als faszinierende Zeit- und Gesellschaftsgeschichte dargestellt. Helmut Böttiger skizziert ein differenziertes Bild der politischen, kulturellen und literarischen Prozesse zwischen Aufbruch und Desillusionierung. Er diagnostiziert in Peter Schneiders Erzählung 'Lenz' eine 'plötzliche Verunsicherung' der Literatur zu Beginn des Jahrzehnts und untersucht deren Wurzeln und Konsequenzen in den Werken bedeutender Autorinnen und Autoren. Hermann Peter Piwitt, Bernward Vesper und Christoph Meckel thematisieren die Auseinandersetzungen mit den Nazi-Vätern, während ein weiteres Kapitel den neuen Ton beleuchtet, den Autorinnen wie Karin Struck und Verena Stefan in die Literatur einbrachten. An Nicolas Born und Rolf Dieter Brinkmann erkennt Böttiger symptomatische Sprechweisen in der Lyrik dieser Jahre. In einzelnen Kapiteln analysiert Böttiger literaturhistorische Zusammenhänge sowie individuelle Korrespondenzen und Unterschiede zwischen Werken von Ingeborg Bachmann, Peter Handke, Wolf Biermann, Christa Wolf und anderen. Ein Kapitel widmet sich den neu entstandenen Alternativzeitschriften, Verlagen und Buchhandlungen, während ein weiteres speziell dem Wagenbach-Rotbuch-Komplex gewidmet ist.

      Die Jahre der wahren Empfindung
    • 2021
    • 2020

      Agenda 2030

      Der Kompass zu einer lebenswerten Welt

      Agenda 2030
    • 2018

      Umbrüche stehen an. China erstarkt und verbündet sich mit Russland, was die westlichen Weltbeherrschungsstrategen vor Herausforderungen stellt. Im „Westen“ zeigt sich ein Zersetzungsprozess, der ihn an eine historische Wegscheide führt, wie sie nur alle paar Jahrhunderte erlebt wird. Dieser Vorgang spiegelt sich in der Atomisierung der Gesellschaft wider, mit gravierenden Auswirkungen auf die schwächeren Individuen. Schuld daran sind nicht Russland oder China, sondern die Transformation der abendländischen Gesellschaft in den letzten 300 Jahren hin zu einer marktgerechten „Marktgesellschaft“, die ihren Ursprung in England hat. Diese Elite wechselte 1913 in die USA. Mit der Einführung des Fiat-Money-Systems 1971 erreichte die Umorganisation des Westens ihren Höhepunkt. Die angeblichen „Werte“ des Westens entstanden während der bürgerlichen Revolte gegen die Adelsherrschaft, verloren jedoch ihre Basis, als der Markt für Güter um Arbeits-, Geld- und Bodenmärkte erweitert wurde. Dies führte zu einer absichtlichen Verknappung von Gütern. Informationen, Meinungen, Werte und selbst Religionen nahmen einen „Warencharakter“ an und wurden zur Farce oder zu Propagandamitteln. Steht uns ein Endspiel bevor, nachdem ein „Traum“ zerbrochen ist und die Bevölkerung ansatzweise aufwacht? Oder zeigen sich erste Anzeichen einer neuen Gesellschaftsformation?

      Der Westen - ein Abgesang