Cees Nooteboom behoort tot de belangrijkste hedendaagse Nederlandse schrijvers. Hij creëerde een groot en rijk oeuvre dat diep geworteld ligt in de Europese geschiedenis. In het oog van de storm bevat essays van een aantal vooraanstaande schrijvers en intellectuelen die hun persoonlijke visie op het werk van Cees Nooteboom geven.De Amerikaanse graecist Glenn W. Most schrijft over Het volgende verhaal, de Hongaarse filosoof en essayist László Földényi gaat in op het oeuvre van de reisschrijver. Jacques Beaudry behandelt De ridder is gestorven, Rob Schouten leest en analyseert Nootebooms poëzie. Rüdiger Safranski beschouwt Cees Nooteboom als filosoof en Arjan Peters maakt een studie van de romans Philip en de anderen en Allerzielen. Philip Mechanicus schreef zijn eigen versie van de avontuurlijke reis als lifter die hij beginjaren vijftig met de schrijver maakte. Door deze en vele andere bijdragen geeft In het oog van de storm een caleidoscopisch beeld van de veelzijdigheid van het oeuvre van Cees Nooteboom. Het toont Nootebooms unieke plaats in de Nederlandse en Europese literatuur.
Josef Früchtl Boeken






über die Moderne nachdenken heißt über das Ich nachdenken. über das Ich nachdenken heißt, seine Geschichte zu rekonstruieren. Sie verläuft, so die Generalthese des Buches, auf drei sich überlagernden Ebenen und macht das Ich zum hochambivalenten, männlich geprägten Helden der Moderne. Dies nachzuweisen ist allerdings nicht nur ein philosophisches, sondern auch ein kulturhistorisches Unternehmen. Für letzteres bietet sich hier der Bereich des Films an. Der Bogen der Betrachtung spannt sich philosophisch zunächst von der klassischen, sich selbst begründenden Moderne über die romantische, agonale Moderne bis zur hybriden Moderne. Kulturell gespiegelt finden sich diese drei Traditionsstränge in den Filmgenres des Western, des Verbrecherfilms und des Science-fiction-Films. Die Moderne erweist sich so als Kampf des (männlichen) Ich mit und gegen sich selbst, und der Diskurs der Moderne erhält eine essentiell romantische Dimension.
Auf zentralen gesellschaftlichen Ebenen – technologisch in den digitalen Netzwerken mit ihren »hate speeches« und »shit storms«, ökonomisch im kapitalistisch rasenden Prozess der Globalisierung, kulturell im Kampf religiös unterfütterter Wertsysteme und staatspolitisch im kriegerischen Zerfall von Nationen – haben sich in den vergangenen zwei bis drei Jahrzehnten die Schleusen für eine Politik der Emotionen geöffnet. Welche Rolle aber spielen Gefühle in einer demokratischen Lebensform? Und welche Rolle kommt den von Kunst und populärer Kultur angeleiteten Erfahrungen dabei zu? Die entscheidende Frage kann heute nicht mehr sein, ob, sondern in welchem Ausmaß und in welchem Sinn Gefühle eine Rolle im demokratischen Streit spielen und spielen sollen. Auf diese Frage – so die These Früchtls – gibt es vier zentrale Antworten. Im politischen Zusammenhang verlangen Gefühle nämlich nach einer zeitgemäßen Form der Darstellung, nach Mäßigung, nach balancierendem Ausgleich und nach sinnvoller Umwandlung. Diese vierfache Reaktion lässt sich entweder unter Mithilfe von ästhetischen Erfahrungen oder sogar in ausgezeichneter Weise durch sie erreichen.
Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft Band 66. Heft 2
Schwerpunkt: Gibt es Musik?
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Die Aufsätze des Schwerpunkts untersuchen die komplexe Frage, ob es eine universelle Definition von Musik gibt. Sie hinterfragen die Vereinheitlichung des Begriffs angesichts der Vielzahl musikalischer Praktiken weltweit. Durch verschiedene Perspektiven wird analysiert, wie der Begriff der Musik transformiert und definiert werden kann, um der kulturellen Vielfalt gerecht zu werden. Die Autoren laden dazu ein, die grundlegenden Annahmen über Musik zu hinterfragen und neue Sichtweisen zu entwickeln.
Mimesis
Konstellation eines Zentralbegriffs bei Adorno
Ästhetik der Inszenierung
Dimensionen eines künstlerischen, kulturellen und gesellschaftlichen Phänomens
Rare Book



