Als Priester aus Leidenschaft blickt Bernd Mönkebüscher nach über 30 Jahren nun wie die Emmausjünger nach dem Tod Jesu auf die katholische Kirche: Missbrauch, Vertuschung, Ausgrenzung, Diskriminierung, Gesprächsverweigerung und Kirchenaustritte. Schonungslos ehrlich und authentisch sieht er der Gebrochenheit ins Angesicht. Auf dem Hintergrund seiner persönlichen Erfahrungen fragt Mönkebüscher nach jener Sehnsucht, die aufbrechen und Jesus weiter nachgehen lässt. Bei einem queeren Gottesdienst schöpft er Hoffnung. Er ist überzeugt: Wunden zeigen zu dürfen und sich gegenseitig zu unterstützen, führt ins Herz des Glaubens.
Bernd Mönkebüscher Volgorde van de boeken (chronologisch)



Eine Kirche, die Gott nicht begrenzt
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Unverschämt katholisch sein
Anstiftungen
Die Kirchturmspitze wie ein Lippenstift - warum nicht? Der Fingerzeig zum Himmel, das, was aus dem Alltäglichen herausragt, muss schön sein, verlockend, reizvoll. Das führt Bernd Mönkebüscher pointiert aus und zeigt so, was Kirche sein könnte, was Kirche ist: Gemeinschaft derer, die nicht argwöhnisch alles beäugen, was nach Lust riecht, nach „Lust auf Gott“, nach Leichtigkeit, nach Freude. Sondern die leidenschaftlich an der Seite aller Liebenden, an der Seite aller Leidenden, an der Seite aller Menschen stehen, indem sie „ins Leben helfen“. Ein leidenschaftliches Plädoyer, das mit den Worten schließt: „Ich möchte endlich unverschämt katholisch sein, stolz darauf, zu einer Kirche zu gehören, die sich nichts und niemandem verschließt; die offen ist für jede und jeden, die nicht verurteilt, ausgrenzt, ausschließt.“