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Lydia Chukovskaya

    Lydia Chukovskaya was een auteur met een sterk moreel kompas die standvastig bleef in haar overtuigingen te midden van een repressief regime. Haar werk, met name 'Sofia Petrovna', is een aangrijpend getuigenis van het leven tijdens de Grote Zuiveringen, waarin de brute realiteit van Stalins terreur wordt blootgelegd. Ondanks aanzienlijke obstakels en censuur ontwikkelde Chukovskaya zich tot een gerespecteerde literaire figuur dankzij haar onwrikbare toewijding. Haar nalatenschap wordt gekenmerkt door haar onverzettelijke inzet voor waarheid en kunst, die een onuitwisbare indruk heeft achtergelaten op de Russische literatuur.

    Untertauchen
    Sofia Petrovna
    • Sofia Petrovna is Lydia Chukovskaya's fictional account of the Great Purge. Her eponymous heroine is a Soviet Everywoman, a doctor's widow who works as a typist in a Leningrad publishing house.

      Sofia Petrovna2023
      4,6
    • Untertauchen

      Roman

      • 256bladzijden
      • 9 uur lezen

      »Untertauchen« ist der legendäre erste Roman über das spurlose Verschwinden der Menschen in Russland während Stalins Großem Terror. Mit aller Kraft stemmt sich Lydia Tschukowskajas Heldin gegen das Vergessen dieser Menschen – Verbündete sucht sie vergeblich. Nina Sergejewna verbringt den Winter des Jahres 1949 in einem Sanatorium für Schriftsteller auf dem Lande. Während die Wälder draußen im Schnee versinken, ist im Inneren des Sanatoriums alles auf erholsames Vergessen ausgerichtet. Doch Nina Sergejewna sucht nicht das Vergessen und Verdrängen, sondern Erinnerung und Erkenntnis. Sie will mehr über die Vergangenheit, über ihr Leid und das Urteil erfahren, das vor zwölf Jahren über ihren Mann ergangen ist: zehn Jahre ohne Recht auf Briefverkehr. Mit »Untertauchen« schrieb Lydia Tschukowskaja die erste Erzählung über das spurlose Verschwinden hunderttausender Menschen während Stalins Großem Terror. In Russland kursierte es jahrzehntelang nur als Manuskript. Trotzdem führte es 1974 zur ihrem Auschluss aus dem Schriftstellerverband der Sowjetunion, dem sie mit einer mutigen Rede gegen das Vergessen begegnete. Gegen dieses Vergessen setzte Lydia Tschukowskaja das »Untertauchen«: »Vielleicht war das Schreiben überhaupt die Möglichkeit zu verstehen.«

      Untertauchen2015
      4,1