Der Naturschutz muss revolutioniert werden. Anders kann er die drastischen Umwälzungen nicht bewältigen, die notwendig sind, um zu einem nachhaltigen Entwicklungsmodell zu gelangen. Dieses Buch weist den Weg zu einem konvivialen Naturschutz, der auf der Grundlage einer radikalen Kapitalismuskritik für eine gleichberechtigte Koexistenz von Mensch und Natur eintritt. Die gute Nachricht ist, dass der Naturschutz bereit für eine Revolution ist. Die hitzigen Debatten rund um das Anthropozän und das sechste große Artensterben zeigen, dass es dringend notwendig ist, zum Schutz der Natur neue Wege jenseits des Mainstreams zu suchen. Aber in der Frage, wie es weitergehen soll, ist die Naturschutz-Community tief gespalten. Die einen schlagen vor, große Teile des Planeten in Naturschutzgebiete zu verwandeln, die anderen setzen dagegen auf die Entstehung unerwarteter neuer Formen von Natur. Auf allen Seiten hält sich jedoch der Glaube, dass der Naturschutz nur durch eine vollständige Integration in die kapitalistischen Produktionsprozesse funktionieren kann. In diesem Werk soll als Alternative zu diesen bestehenden Vorschlägen die Möglichkeit eines konvivialen Naturschutzes ausgelotet werden, der versucht, menschliche und nicht-menschliche Bedürfnisse miteinander zu vereinbaren.
Bram Buscher Volgorde van de boeken (chronologisch)
Bram Büscher onderzoekt de sociologie van ontwikkeling en verandering, met een focus op de politiek van neoliberale natuurbescherming in Zuidelijk Afrika. Zijn werk onderzoekt hoe natuurgebieden en parken worden gevormd door bredere politieke en economische krachten. Hij probeert de implicaties van deze benaderingen te begrijpen voor zowel lokale gemeenschappen als voor de natuurbescherming zelf. Zijn onderzoek draagt bij aan het begrijpen van de complexe relaties tussen ontwikkeling, natuurbescherming en samenleving.
