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Margarete Mitscherlich

    Margarete Mitscherlich was een baanbrekende psychoanalytica en auteur wiens werk diep inging op de psychologische impact van trauma na de oorlog en maatschappelijke verschuivingen. Haar geschriften, vaak provocerend en tot nadenken stemmend, verkenden thema's als collectieve schuld, de rol van vrouwen in de maatschappij en de uitdagingen van emancipatie. Mitscherlich stond bekend om haar analytische benadering en haar drang om complexe menselijke emoties en hun invloed op de collectieve psyche te begrijpen. Haar bijdragen resoneren nog steeds vanwege hun inzichten in blijvende aspecten van menselijke ervaring en maatschappelijke evolutie.

    Trauer ist der Halbe Trost
    Psyche 3/2000
    Das Ende der Vorbilder
    Müssen wir hassen?
    Die friedfertige Frau
    Die Unfähigkeit zu trauern
    • Margarete Mitscherlich ist zweifellos eine der prägendsten Psychoanalytikerinnen ihrer Generation. Anhand ihres eigenen Lebensweges verdeutlicht sie das Verhältnis zwischen Leben, Lebenssinn und Lebenswerk. Die Beziehung zu ihrer Mutter begreift sie als wegweisend für ihre persönliche Entwicklung und ihr berufliches Schaffen, gelangte sie doch erst durch die Aufarbeitung dieser komplexen Beziehung selbst zur Beschäftigung mit der Psychologie. Mitscherlich analysiert die Bedeutung ihrer deutsch-dänischen Herkunft sowie den Einfluss der NS-Diktatur auf ihr privates Leben und ihren beruflichen Werdegang. Unermüdlich und uneitel verfolgt sie ihre Erinnerungsarbeit, durchleuchtet dabei ihr eigenes Leben mit den Mitteln der Psychoanalyse.

      Wiener Vorlesungen im Rathaus - 118: Autobiografie und Lebenswerk einer Psychoanalytikerin2006
    • Das Ende der Vorbilder

      • 218bladzijden
      • 8 uur lezen

      Das Buch behandelt die Problematik der Idealisierung von Vorbildern aus der kollektiven Psychose Hitlerdeutschlands. Aus dem Inhalt: Probleme der Idealisierung - Idealismus und Terror - Sexualität und Unterdrückung der Frau - Konflikt - Narzisstische Neurose, Grundstörung und Trauma - Wiederholungszwang oder Neubeginn - Psychoanalytische Bemerkungen zu Karl Kraus und Franz Kafka.

      Das Ende der Vorbilder1986
    • Die friedfertige Frau

      Eine psychoanalytische Untersuchung zur Aggression der Geschlechter

      • 209bladzijden
      • 8 uur lezen
      Die friedfertige Frau1985
    • Die Unfähigkeit zu trauern

      • 382bladzijden
      • 14 uur lezen

      »Es wäre ein Gewinn, wenn das Interesse an dem Thema auch Leser, die sich bisher mit Psychoanalyse überhaupt nicht beschäftigt haben, dazu führen würde, einen ersten Schritt in diese in Deutschland lange Zeit unterdrückte Gedanken- und Erkenntniswelt zu machen. Wer die Jahre vor 1933 noch einigermaßen bewusst, wenn auch jugendlich miterlebt hat, kann heutzutage nur staunen, wie ahnungslos die Generation der jetzt 40-Jährigen diesem ganzen Komplex gegenübersteht. Worte wie ›Minderwertigkeitsgefühl‹ oder ›Unbewusstes‹ mögen sich zwar in unserer Sprache eingebürgert haben, doch zum Beispiel ein Begriff wie ›Übertragung‹ begegnet vollkommenem Unverständnis.« Margret Boveri

      Die Unfähigkeit zu trauern1977
      4,1