Alexander WinzerVolgorde van de boeken (chronologisch)
Alexander Winzer wijdt zijn schrijven aan het verweven van klassieke sci-fi-elementen met ecologische, spirituele en filosofische thema's. Zijn geest, beïnvloed door computerwetenschap, klimaatverandering en oude oosterse filosofie, manifesteert zich in een ongebruikelijke mix van dystopische fictie, spiritualiteit en metafysische concepten. Winzer verweeft deze elementen meesterlijk tot een rijk tapijt van zijn werken, waarmee hij lezers een unieke en tot nadenken stemmende literaire ervaring biedt.
Gestern war Anton Fichtner noch einsam, Tagelöhner, Hochstapler und Erster beim Buffet, heute – nur 24 Stunden später – ist er einer von Elf, Jäger und Gejagter, Millionenerbe und in höchster Gefahr, noch vor dem Morgengrauen vakuumverpackt entsorgt zu werden. Eine Geschichte wie ein Film von Tarantino mit einem Schuss Agatha Christie, unvorhersehbar, vollkommen eigenartig – eigenartig vollkommen –, dunkel wie die Nacht, hell wie ein matt-silbern schimmernder Revolver; eine geometrische Figur, eine sich an die Ewigkeit anschmiegende Kurve, die todesmutig Richtung Wahrheit strebt.
Gestern war Leopold Palme, langjähriger Kellner im renommierten Wiener Café Central, noch Single, zwar nicht lebensfroh aber doch lebendig, angestellt, gesellschaftlich jedoch abbestellt – heute, nur 24 Stunden später, ist er arbeitslos, dafür frisch verliebt, verheiratet, gleichzeitig untreu und auf einer alkoholbefeuerten Suche nach sich selbst.Eine Geschichte wie ein abstraktes Gemälde, unvorhersehbar, vollkommen eigenartig – eigenartig vollkommen –, gelb wie die Sonne, wahrhaftig wie der Wein; eine geometrische Figur, eine nach oben offene Kurve, die farbenfroh Richtung Wahrheit strebt.
Die Wahrheit wohnt im Herz der kleinsten Blume. Sim, ein Schüler in der hermetisch abgeriegelten Lehrstätte Achronos, entdeckt dies auf unkonventionelle Weise, als er aus einem fünfjährigen Koma erwacht. Die friedliche Stille, in der er sich zuvor während der morgendlichen Meditationsübungen verlor, wird nun von Visionen riesiger Gänseblümchen heimgesucht. Eines Tages, von Intuition geleitet, pflückt er eine Blume, kaut und schluckt sie, was das Feld in eine fraktal anmutende Geometrie verwandelt und ihn verschlingt.
Als Sim die Augen öffnet, findet er sich im Körper eines ihm fremden, aber gleichzeitig vertrauten Mannes wieder – dem vor eintausend Jahren verstorbenen Gründervater von Achronos. Er erlebt dessen Erinnerungen als stiller Beobachter, Gänseblümchen für Gänseblümchen. Doch die anfängliche Faszination wandelt sich bald in Besorgnis und schließlich in blankes Entsetzen, als sich herausstellt, dass der Gründervater nicht gut mit seinen Kindern meint. Ein teuflischer Plan, der vor eintausend Jahren geschmiedet wurde, steht kurz vor seiner vernichtenden Vollendung.
Der Roman ist eine berauschende Mischung aus Vergangenem und Zukünftigem, tiefsinnigem Philosophischem und heiter Beschwingtem – wie das Leben selbst, voller Gegensätze und doch ein einheitlich zirkulierendes, wunderbar unvorhersehbares Ganzes.