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Beppo Beyerl

    16 november 1955
    Beppo Beyerl
    Streifzüge entlang der Donau in Wien
    Vídeň - kompletní průvodce na cesty
    Wien
    Na Pivo
    Showdown in Wien
    Die Dörfer von Wien
    • Showdown in Wien

      Schüsse, Küsse & Duelle

      • 224bladzijden
      • 8 uur lezen

      Wiener »Wickl« – also Streitereien, Raufereien – und Duelle, Attentate und Liebeleien: Treffen sich zwei im alten Wien, dann geht häufig etwas schief. Das Wiener Urgestein Beppo Beyerl hat wieder in die Geschichtsbücher geschaut: Er erzählt pointiert und abwechslungsreich von überraschenden, unheilvollen Begegnungen in der Donaumetropole, von charmanten Gaunern und windigen Hallodris, dem hohen Adel und motivierten Attentätern, eifrigen Liebhabern und all den Wiener Strizzis und Mädls, die zur rechten Zeit am rechten – oder auch am falschen – Ort waren. Bleibt nur noch die Frage: Wie geht das alles aus?

      Showdown in Wien2025
      4,5
    • Europa Erlesen Semmering

      • 300bladzijden
      • 11 uur lezen

      Der Semmering, einst als unüberwindlicher Pass betrachtet, entwickelte sich mit der Eisenbahn 1854 zu einem beliebten Ziel für Städter. Der Ort verbindet Kur- und Transitgeschichte und spiegelt in Literatur und Kultur die Beziehungen zwischen Metropole und Peripherie sowie Handel und Urlaubsreisen wider.

      Europa Erlesen Semmering2024
    • Abgründe am Semmering

      Südbahnkrimi

      • 256bladzijden
      • 9 uur lezen

      Semmering 1929: Auf das Südbahnhotel in der exklusivsten Urlaubsregion Mitteleuropas wurde ein Attentat verübt - zum Glück ohne dramatische Folgen. Der Wiener Ermittler Max Mitschek findet jedoch einen Hinweis, dass der Attentäter ein Viadukt der Südbahn zu sprengen beabsichtigt. Will sich jemand an der Eisenbahngesellschaft rächen? Oder sollen die berühmten Besucher der mondänen Hotelanlagen getroffen werden? Die Zeit drängt, und Max Mitschek kommt nicht einmal dazu, im Südbahnhotel in Ruhe ein Fiakergulasch zu verzehren.

      Abgründe am Semmering2024
      3,0
    • „Welch ein Irrtum! Die Donau fließt nicht durch Wien, sie strömt nicht, sie strudelt nicht. Sie ist aufgestaut und wirkt wie ein lang gezogener See.“ Beppo Beyerl lädt in seinem neuen Werk zu einer unterhaltsamen Entdeckungsreise entlang der Donau in Wien ein. Der anekdotenreiche Text ist reich an historischen Bezügen und wird durch zahlreiche alte Ansichten sowie aktuelle Fotos ergänzt. Die Erkundungen beginnen im Kahlenbergerdorf und führen über den Kuchelauer Hafen zum Nußdorfer Spitz, vorbei an der von Otto Wagner gestalteten Nußdorfer Wehr mit ihren markanten Löwen. Weitere Stationen sind die Friedensbrücke, die Rossauer Kaserne und der Morzinplatz. Auch das Flex wird gewürdigt, und an der Salztorbrücke des zentralen Fischmarkts wird an die Geschichte gedacht. Auf das andere Ufer geht es zum Dianabad, wo der Walzer „An der schönen blauen Donau“ 1867 uraufgeführt wurde. Die Reise führt weiter zur Dampfschiffstraße 2, wo einst die Direktion der DDSG war, und zur Donauinsel mit ihren Freizeitmöglichkeiten. Schließlich geht es zum Ufer des Hauptstroms, zur Floridsdorfer Brücke, zum Georg-Danzer-Steg und zur Donaumarina, bevor die Erkundung beim „Friedhof der Namenlosen“ endet, an der Stelle, wo die Donau Wien verlässt.

      Streifzüge entlang der Donau in Wien2023
      4,0
    • Meidling

      Betrachtungen. Befürchtungen. Begehungen

      • 222bladzijden
      • 8 uur lezen
      Meidling2022
    • Die bösen Buben von Wien

      Gauner, Strizzis & Hallodris

      • 240bladzijden
      • 9 uur lezen

      Sie hatten Charme und einen guten Schmäh. Ihrer Persönlichkeit konnte man sich nur schwer entziehen. Und dabei waren sie üble Täter, Kriminelle und Halsabschneider, denen man am besten aus dem Weg ging. Dennoch wurde so manchem warm ums Herz, wenn er mit ihnen plauderte – und gar nicht merkte, dass er dem Verbrechen ins Auge schaute. Dieses Buch ist den bösen Buben von Wien gewidmet, den Gaunern, Strizzis und Hallodris der letzten zweihundert Jahre. Ob sie nun bekannte Helden der Unterwelt in »Robin-Hood-Manier« waren wie der legendäre Meidlinger Einbrecherkönig Schani Breitwieser. Oder gefinkelte Lotteriebetrüger wie der verhasste Baron von Sothen. Ob sie Geschichte schrieben wie der Geldfälscher Peter von Bohr, der Mitbegründer der »Ersten«, oder ob sie beinahe unbekannt blieben wie der Räder rollende Wagnermeister Gregor Bildstein.

      Die bösen Buben von Wien2022
      3,3
    • Mord im Lainzer Tiergarten

      Kriminalroman aus dem Wien der 1920er-Jahre

      Wien 1928. Im Lainzer Tiergarten fallen Schüsse, unter einer Eiche steigt Rauch auf. Kurz darauf wird eine Frauenleiche entdeckt. Doch wer ist die Tote? Lange tappt die Polizei im Dunkeln. Erst als eine Moulage, ein Wachsmodell, des Gesichts angefertigt und veröffentlicht wird, kann die Frau identifiziert werden. Aber wer hat sie getötet? In der mondänen Wiener Welt der späten 1920er-Jahre begeben sich die Ermittler auf Mörderjagd. Ist er unter den Schleichhändlern zu finden, die ihre Netze zwischen Karlsbad, Wien und Triest spannen?

      Mord im Lainzer Tiergarten2022
      3,0
    • Die Dörfer von Wien

      Geschichten einst und jetzt

      Wien ist ein Dorf. Beppo Beyerl und Thomas Hofmann haben diese geflügelten Worte wörtlich genommen und Wiens zahlreiche alte Dörfer gesucht und besucht. Sie haben etwa die Kunerol-Werke in Atzgersdorf bewundert, im grün-weißen Hütteldorf gejubelt, im für seine Dosen bekannten Inzersdorf vorbeigeschaut, sind von den Weingärten Nußdorfs mit der Zahnradbahn nach Josefsdorf, dem auserwählten polnischen Exterritorialgebiet, gefahren und haben die Dörfer im Dorf besucht, den heutigen 21. Bezirk. Erst in den letzten beiden Jahrhunderten ist aus diesen Vororten, zusammen mit den Vorstädten, die Metropole geworden, wie wir sie heute kennen. Anhand ausführlichen Kartenmaterials, historischen Bildern und alten Postkarten geben die Autoren Einblick in Wiens Stadtentwicklung und laden dazu ein, rund 30 von den über 60 eingemeindeten Dörfern damals wie heute kennenzulernen und zu erkunden.

      Die Dörfer von Wien2021
      5,0
    • Die Hauptstadt Mährens ist eine in ihrer eigenen Gelassenheit vor sich hertreibende Stadt. Sorgsam versteckte Kleinode reihen sich mit international bekannter Architektur aneinander. Brünn war immer ein Ort des Übergangs: Zwischen den Sprachen, Religionen und Landschaften. Reger Austausch in der Stadt selbst und mit der Welt haben ihren Charakter bis heute geprägt. Durch ihr globales Netz an Handel und Industrie waren Brünner immer in der Welt zuhause. Auch in der Altstadt sind die großen Plätze wie in einem Netz aufgespannt. Und überall in diesem Netz sind die klenoty, die Kleinode, versteckt und behütet. In diesem Band wollen wir sie der Stadt nicht entreißen. Aber wir wollen uns ihnen annähern, mit Bedacht und in Augenhöhe, Gasse für Gasse, Straße für Straße, Platz für Platz.

      Europa erlesen Brno/ Brünn2019
    • Wien entdecken mit der Bim

      • 176bladzijden
      • 7 uur lezen

      Einsteigen, abfahren und aus dem Fenster schauen! So einfach ist das Konzept des neuen Wien-Straßenbahnreiseführers von Beppo Beyerl und Thomas Hofmann. Ob Nußdorf (Linie D), Hütteldorf (Linie 49) oder der legendäre Weinort Grinzing (Linie 38): Die Wiener Straßenbahnlinien verbinden das Zentrum mit den Sehnsuchtsorten an der Peripherie. Auf ihren Straßenbahnfahrten spüren die versierten Wienkenner eine unglaubliche Fülle an Details auf, sehen Bekanntes und Unbekanntes – eine intensive Begegnung mit dem echten, unverfälschten Wien.

      Wien entdecken mit der Bim2019
      4,0
    • Wienerisch ist mehr als eine Sprache - viel mehr! Es ist eine Philosophie, ein Lebensgefühl. Auch wird das Wienerische nicht nur in Wien gesprochen, sondern noch im weiten Umland verstanden, bis nach Oberösterreich und in die Steiermark. Dieser Sprachführer erklärt anschaulich und amüsant über 1000 Wörter und Redewendungen aus dem Wiener Alltagswortschatz. +++ Kauderwelsch Dialekt stellt deutsche Dialekte und Mundarten vor: die originellen Wörter, Redensarten, Wortspiele und Sprüche, die es in jeder Mundart gibt, den speziellen Humor der Menschen in einer Region und ihre Art zu reden. Dank der einfachen Lautschrift kann man auch als Ungeübter fast jeden Dialekt erlernen. +++ Kauderwelsch Sprachführer von Reise Know-How: handlich, alltagstauglich, für über 150 Sprachen.

      Wienerisch2019
    • Typisch Wien

      Von Achterl bis Zentralmeidlinger

      • 200bladzijden
      • 7 uur lezen

      Wer sagt, dass „Wiener Typen“ ausgerechnet Menschen sein müssen? Sie können auch als Züge, als Biersorten oder als Plätze ihre probate wienerische Existenz ausleben. So ist eben die „Hundstrümmerlkommission“ eine typisch wienerische Erscheinung. Sie kommt übrigens im Buch gar nicht vor, da das H bereits mit „Heast Oida“ besetzt ist. Und jetzt sind wir schon beim Alphabet. Natürlich orientiert sich Beppo Beyerl an dem Alphabet, jedoch nicht in der bekannten Schulversion, sondern an dem, dem Wiener Dialekt ähnlichen, slawischen Alphabet. So gibt es gleich drei „S-Laute“: Nämlich das „S“, dann das „St“ und schließlich das „SCH“. Zudem werden wir bei der Sichtung der „Typen“ mit einer Tatsache konfrontiert: Die Typen sind zumeist männlich, Typinnen kommen eher selten vor und sind dann zumeist negativ besetzt. Und selbst Vindobona ist maskulin, da er als eilender Zug vorkommt. Und somit ersucht der Autor Beppo Beyerl alle Leserinnen und Leser: Sucht euch euren Lieblingstypen aus! 26 Möglichkeiten habt Ihr!

      Typisch Wien2018
    • Beppo Beyerl begibt sich auf Wanderschaft zu den Wiener Weindörfern, um deren Geschichte sowie die des Wiener Weins und seiner Winzer zu erkunden. Seine Touren starten in Stammersdorf, Strebersdorf und Großjedlersdorf, wo er die Bedeutung einer Straßenbahnlinie für Weinorte entdeckt. Im 19. Bezirk besucht er den Heurigen Kierlinger in Nußdorf und erlebt in Heiligenstadt eine Überdosis Beethoven beim Mayer am Pfarrplatz. Auf dem Nußberg wandert er zurück zum Weingut Cobenzl, wo er von Thomas Podsednik erfährt, dass Wien nicht nur für den „Gemischten Satz“, sondern auch für hervorragenden Rotwein bekannt ist. Weitere Besuche führen ihn zu Roland Kroiss in Sievering und zu Thomas Huber in Neustift (Fuhrgassl-Huber). In Ottakring bei der 10er Marie und Hans Stippert macht er Halt, bevor er nach Mauer zu Michael Edlmoser weiterzieht. Dort lernt er alles über den „Wiener Gemischter Satz DAC“ und „WienWein“. Schließlich besucht er Karl Wieselthaler in Oberlaa und erkennt, dass auch an den Hängen des Laaerberges Qualitätswein gedeiht. Die Leser erwarten Geschichten über Wien und seinen Wein, begleitet von zahlreichen historischen und aktuellen Fotografien aus den Winzer-Archiven.

      Es wird a Wein sein2017
    • Beppo Beyerl besuchte auf seiner Bierreise durch Böhmen und Mähren alle möglichen Stätten des Bierkonsums, also Wirtshäuser, Bahnhöfe und Hauptplätze. Das Bier und sein Verzehr ist ein zentrales Element im mährisch-böhmischen Alltag. Das beweisen nicht nur das Leben und die Texte von Bohumil Hrabal und Jaroslav Hašek, sondern zahlreiche lebende Bewohner unseres nördlichen Nachbarlandes, ob sie nun pan Pospišil oder pan Havranek heißen. Der Autor orientierte sich geografisch hauptsächlich am cervisiologischen Dreieck Brünn – Budweis – Pilsen, unternahm aber auch Stichtouren nach Schlesien und an die Elbe. Zwischendurch las er aufmerksam die Texte von Hrabal und von Hašek, und wenn ihm nichts mehr dazwischenkam, trank er in Brünn das grüne Bier oder in Budweis das Indian Pale Ale.

      Na Pivo2016
      5,0
    • Den Wurschtl kann keiner derschlagen

      • 224bladzijden
      • 8 uur lezen

      Ein Wald? – Nein. Eine Lustanstalt? – Nein. Was denn? – Alles dies zusammengenommen.“ Soweit ein Versuch des Nicht-Wieners Adalbert Stifter, sich den verschiedenen Zuständen des Wiener Praters ein wenig zu nähern. Auch Beppo Beyerl möchte im vorliegenden Buch einen ähnlichen Versuch wagen und verschiedene Anekdoten aus dem Bereich Geschichte & Gegenwart wie zu einem Puzzle zusammenfügen. So erfahren Sie Einzelheiten über die 10 km-Läufe des Autors auf der Hauptallee, über Arbeiterdemonstrationen am 1. Mai mit 100.000 Teilnehmern sowie über ein Riesenrad, dessen wirkungsvolles Drehen wir eigentlich einer Reihe von überraschenden Zufällen verdanken.

      Den Wurschtl kann keiner derschlagen2016
    • Die Triester Straße

      Eine Geschichte des Verkehrsweges von Wien nach Triest in Bildern

      • 120bladzijden
      • 5 uur lezen

      Die Straßenverbindung von Triest nach Wien wurde nach der Anerkennung Triests als Freihafen 1719 und dem Ausbau unter Kaiser Karl VI. zur wichtigsten Verkehrsachse der Monarchie. Die damalige Reichsstraße führte vom Wiener Linienwall über den Semmering nach Bruck an der Mur, Graz und Laibach durch den Karst nach Triest. Teile dieser Strecke sind heute als „B 17“ bekannt. Die Triester Straße und die daran gelegenen Orte sind eng mit der Industrie- und Sozialgeschichte Österreichs verknüpft. Hier entstanden die ersten Fabriken in Ternitz, Neunkirchen, Wiener Neustadt und anderen Städten. Der Semmering und der Karst stellten große Herausforderungen für Großhändler dar, die Waren zwischen der Donaumetropole und der Adriastadt transportierten. Ab den 1950er-Jahren wurde die Triester Straße zur beliebten Urlaubsroute für Reisende in den Süden, begleitet von legendären Verkehrsstaus über den Semmering. Später wählten viele den Weg über das Murtal, Kärnten und das Kanaltal. Der Band dokumentiert die Geschichte dieses Verkehrsweges von Wien nach Triest mit zahlreichen Fotografien aus Archiven, die das Leben entlang der Straße zeigen. Der Autor, Beppo Beyerl, geboren 1955 in Wien, hat sich intensiv mit der Triester Straße auseinandergesetzt und seine Erkenntnisse in einem Buch festgehalten.

      Die Triester Straße2015
    • 26 Verschwindungen

      Von Arbeiter-Zeitung bis Ziegelbehm

      Retro und Vintage liegen bekanntlich im Trend, und so beschreibt auch Beppo Beyerl im vorliegenden Buch 26 verschwundene und vergessene Dinge, die zwar niemandem wirklich fehlen, an die man sich ihrer Kuriosität wegen aber gerne zurückerinnert. Es war einmal. So beginnen nicht nur Märchen. So beginnen auch Geschichten über - ja worüber? Über Dinge, die vor 30 Jahren, vor 60 Jahren gang und gäbe waren. Und deren Vorhandensein, deren Gangundgäbigkeit beim heutigen Leser nur mehr Kopfschütteln oder gequältes Lächeln verursachen. Über diese Dinge möchte der Autor Geschichten erzählen, ohne Trauer und ohne Melancholie, eher mit Ironie und Heiterkeit. Diese „Verschwindungen“ beginnen mit A – wie Arbeiter-Zeitung, führen über M – Markierung in den Wiener Straßenbahnen bei 150 Zentimeter zum Y, wo sie schlicht und einfach auf das Ypsilon verweisen, und erreichen das Ziel bei Z, dem Ziegelbehm. Und am Schluss wird jedem klar: Auch Hausmeister sind schon gestorben.

      26 Verschwindungen2014
    • Straßen des vergänglichen Ruhms

      Dichter auf dem Wiener Stadtplan

      Straßenbenennungen sind – und waren – Spiegel der jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse. So wurden viele Straßen in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts nach Autoren benannt, die damals en vogue, also Erfolgsschriftsteller waren, die aber heute – ob zu Unrecht oder nicht – in manchen Fällen völlig vergessen sind. Die Straße ist zwar im Deutschen weiblich, aber bis etwa 1970 wurden Verkehrsflächen beinahe ausschließlich nach Männern benannt. Erst dann konnte man Namen wie Ada Christen oder Selma Lagerlöf auf den Straßenschildern lesen. Beppo Beyerl und Manfred Chobot wollen jene Autoren untersuchen, die den Bewohnern zwar durch ihre Straßen im Stadtbild vertraut sind, von deren Wirken und Leben sie jedoch kaum eine Ahnung haben. Dabei geht es ihnen nicht um eine postmortale Ehrenrettung diverser Autoren, so manche von ihnen waren reaktionär oder antisemitisch. Nein, vielmehr sollte man wissen, warum man ausgerechnet in eine Zedlitzgasse, in eine Bauernfeldgasse oder in eine Hamerlinggasse geht, und warum die Namensschöpfer anno dazumal ihre bis heute verwendeten Straßennamen erhielten.

      Straßen des vergänglichen Ruhms2014
    • Der Hund ist tot

      Grätzelgeschichten aus 24 Wiener Bezirken

      'Ihr werdet's nicht glauben, was mir passiert ist.' So beginnen Geschichten, die man in Wien erzählt. Der Betrunkene schwadroniert im Wirtshaus, die Krankenschwester flüstert der Kollegin ins Ohr, und der Taxifahrer erzählt mit ausschweifenden Nebensätzen, während er einen Umweg nach dem anderen fährt. Um das Glauben geht es natürlich nicht. Der gelernte Wiener weiß, dass die Grenze zwischen erlebt und erfunden so fließend ist wie jene zwischen freundlich und hinterfotzig. Schließlich gibt es mehr als eine Möglichkeit, wie sich ein Fernseher in einen toten Hund verwandeln kann. Drei Autoren haben diese Grätzelgeschichten verfasst. Jeder von ihnen ist in einem anderen Teil der Stadt aufgewachsen. So sind auch die Geschichten vielschichtig: Manche sind rührend, manche rüpelhaft, manche trotzig und hinterlistig. Sie spielen in allen 24 Bezirken, denn mit 23 haben die Autoren kein Auskommen. Und sie spielen in den überschaubaren Orten, die in Wien seit altersher als Grätzel bezeichnet werden. Gemeint ist damit die unmittelbare Umgebung, die dörfliche Struktur in der Stadt, auf gut amerikanisch: the hood. Zum besseren Verständnis für Unkundige und Zuagraste ist ein umfangreiches Glossar beigefügt, das Manches erklärt, aber auch neue Fragen aufwirft. Die Photos wurden vom Team marshall! yeti (Ferdinand Karl & Gerald Plattner) beigesteuert.

      Der Hund ist tot2012
    • Die beiden Wiener Beppo Beyerl und Rudi Hieblinger unternehmen eine besondere Stadtwanderung, beginnend in der Paniglgasse nahe dem Karlsplatz und endend in der Meidlinger Paniglgasse. Ihre Route ist nicht geradlinig, sondern umfasst zahlreiche Abschweifungen, die integrale Bestandteile ihres Weges sind. Diese Umwege führen sie zu verschiedenen Orten, darunter der Buchhändler Posch, das Weinlokal Enrico Panigl und das Wirtshaus Sittl am Gürtel, bevor sie über den Meidlinger Friedhof schließlich ihr Ziel erreichen: die Meidlinger Paniglgasse, eine Hundescheißzone mit nur einem Haus, das die Nummer drei trägt. Die lokalen Abschweifungen werden ergänzt durch soziologische, psychologische und lokalhistorische Themen. Die Autoren kombinieren Interviews mit Zeitgenossen, historische Rückblenden und persönliche Eindrücke, um neue, oft skurrile Perspektiven und überraschende Zusammenhänge zu eröffnen. Beppo Beyerl, geboren 1955 in Wien, hat zahlreiche Reportagen über die Länder des „Ostens“ verfasst und Bücher über Wien geschrieben. Rudi Hieblinger, ebenfalls 1955 geboren, ist Bibliothekar und hat nie Europa verlassen, wobei sein weitestes Ziel Duncansby Head war. Beide Autoren bringen ihre individuellen Erfahrungen und Sichtweisen in die Erzählung ein.

      Von der Panigl- in die Pinaglgasse2010
      3,0
    • Wenn Gerd Wolfgang Sievers mit kulinarischen Vorurteilen aufräumt, dann aber gründlich. Der Autor von international prämierten Kochbüchern widerlegt mit seiner Auswahl an Rezepten: die landläufige Meinung der geringen Vielfalt, fehlender Raffinesse und mangelnder Gaumenfreude von Gerichten der traditionellen Arme-Leute-Küche die Ansicht, dass Speisen aus einfachen und preiswerten Nahrungsmitteln aufwendiger zubereitet werden müssen, damit sie überhaupt nach etwas schmecken Sievers’ Rezepte beweisen das Gegenteil. Gerichte, historisch aus der Küche der armen bis ärmsten Bevölkerungsgruppen stammend, verwöhnen selbst die Gaumen von Schlemmern (= Schluckern) und lassen sich einfach zubereiten. Damit sind sie auch etwas für jene, die gern gut essen, aber dafür nicht allzu lange am Herd stehen wollen. Von der Brotsuppe mit geriebenem Bergkäse über Weststeirischen Karpfenröster und Potthucke bis zum legendären Kaiserschmarren geht Sievers auf die Wurzeln traditioneller Arme Schlucker-Gerichte Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Österreichs zurück und stellt eine Auswahl zusammen, die Familie wie Freunde begeistern wird.

      Das arme-Schlucker- und faule-Hund'-Kochbuch2009
    • Achtung Staatsgrenze

      Auf den Spuren des Eisernen Vorhanges

      • 173bladzijden
      • 7 uur lezen

      20 Jahre nach dem 'Fall' des 'Eisernen Vorhanges' erkundet der Wiener Autor Beppo Beyerl die Grenze, die bis 1989 zwei Welten trennte. Er beginnt am Dreisesselberg und marschiert entlang der tschechischen, slowakischen, ungarischen und slowenischen Grenze bis zum Loiblpass. Sein Interesse gilt nicht nur den Gartenzwergen und Puffs, die die Grenzen für viele Österreicher markieren, sondern auch den Räumen hinter der Grenze. Beyerl fragt sich, ob sich die periphere Randlage in den letzten 20 Jahren verändert hat und wer von der Wende profitierte. Er stellt fest, dass Baumärkte und Einkaufszentren nicht die einzigen Verbindungselemente sind. Der Autor bemerkt, dass wir kaum etwas über die Menschen in diesen Regionen wissen und dass sich dies in zwei Jahrzehnten nicht geändert hat. Die Grenze existiert weiterhin im Kopf der Menschen. Er berichtet von einem einhändigen Weinbauern in Mähren, dem unbekannten tschechischen Dichter Karel Klostermann und einem slowenischen Dorf, das aus Kärnten ausgegliedert wurde. Einige Abstecher während der Wanderung sind erlaubt, wie der Besuch von Stifters Horní Plana oder eine Schilcherverkostung an der Kärntner Grenze. Das Buch ist Beyerl seinem Vater gewidmet, der 1948 von Karlovy Vary nach Wien zog – ein Unterfangen, das heute wohl nicht mehr möglich wäre.

      Achtung Staatsgrenze2009
    • Cestovní průvodci vhodní především pro individuální turistiku vznikající ve spolupráci s nakladatelstvím Reise Know-how, které na trhu působí řadu let a jejichž produkty získaly ocenění pro svou kvalitu. Knihy se vyznačují praktickým formátem, obsahově jsou velice bohaté. Poskytují informace o významných památkách, dopravě, ubytování, stravování, atd. Text je doplněn barevnými fotografiemi a podrobnými mapkami a plánky.

      Vídeň - kompletní průvodce na cesty2009
      5,0
    • Wien

      • 288bladzijden
      • 11 uur lezen

      Dieser Reiseführer zeigt die ganze Vielfalt der Kulturmetropole Wien. Er führt nicht nur nach Schönbrunn und zum Hundertwasserhaus, sondern lässt auch auf wenig beschrittenen Wegen die Stadt lebendig werden. In 12 themenbezogenen Stadtrundgängen bzw. Stadtrundfahrten, jeder mit einer eigenen Karte, werden Zusammenhänge vermittelt, die der ortsunkundige Piefke (wie der Wiener den Besucher zu bezeichnen pflegt) sonst nicht erkennen würde. Dazu kommen informative und praktische Hinweise zu Kaffeehäusern, Beisln und Restaurants, zu Verkehrsmitteln von Fahrrad und Fiaker bis zur Schmalspurbahn, zur Unterkunft vom Campingplatz über Mitwohnzentrale bis zum Luxushotel, zur Anreise mit Auto, Zug oder Flugzeug. Mit Ausflügen in die Umgebung, nach Bratislava, Gmünd, Semmering.

      Wien2006
      4,5
    • Die Eisenbahn

      Historische Weichenstellungen entlang des österreichischen Schienennetzes

      Wenn sich der Literat Beppo Beyerl auf Recherche begibt, dann fährt er mit der Bahn. Die jüngsten Reformen des öffentlichen Verkehrsnetzes, wie sie auf Druck Brüssels überall in Europa zur Zerschlagung und anschließenden Teil-Privatisierung der Bahnen stattfinden, nimmt der Autor und leidenschaftliche Bahnfahrer zum Anlass für eine Recherche. Die Geschichte des Eisenbahnwesens beschreibt er als eine Wiederkehr. Private Betreiber und der Staat lösen einander seit 175 Jahren dabei ab, Personen und Güter quer durch das Land zu befördern. Beppo Beyerl erzählt die Geschichte der österreichischen Eisenbahn, indem er historische Entwicklungen mit eigenen Anschauungen verbindet.

      Die Eisenbahn2004
    • „Oh, wie schön ist es, ein Schwein zu sein“ - fröhlich pfeifend marschiert Valentin, ein Ferkel, entschlossen auf der Landstraße. Er hat genug von seinem Leben unter den superschlanken Schweinen auf dem Bauernhof und beschließt, in die Welt hinauszuziehen. Auf seinem Weg trifft er auf ein seltsames Wesen im Straßengraben, das sich als „Wanda, die wunderbare Waschmaschine“ vorstellt. Valentin ist fasziniert von dieser sprechenden Waschmaschine, die mit blinkenden Lämpchen und einem praktischen Fortbewegungssystem beeindruckt. Da sie beide ausrangiert und allein sind, schließen sie sich zusammen. Wanda hat sofort ein Ziel: den sagenhaften grünen See, wo fünfzehn Apfelbäume und fünfzig Nachtigallen singen, während fünfhundert Goldfische mit Schleierschwänzen im Wasser schwimmen. Auf ihrer Reise erleben die beiden viele Abenteuer und treffen interessante Charaktere. Die Geschichte ist vergnüglich erzählt und zeigt mit einem Augenzwinkern ein großes Herz für Außenseiter, während sie offen für die Merkwürdigkeiten des Lebens ist. Die liebevoll-skurrilen Illustrationen von Carsten Märtin erwecken die Figuren mit viel Humor zum Leben.

      Valentin & Wanda oder Die Reise zum grünen See2003
    • Thaya

      • 63bladzijden
      • 3 uur lezen
      Thaya2002
    • Dieses Handbuch zeigt die ganze Vielfalt der Kulturmetropole. Es führt nicht nur nach Schönbrunn und zum Hundertwasserhaus, sondern läßt auch auf wenig beschrittenen Wegen die Stadt Wien lebendig werden. Dazu kommen informative und praktische Hinweise zu Beisln und Restaurants, zu Verkehrsmitteln und Unterkunft, zu Anreise und Ausflügen in die Umgebung. In 12 themenbezogenen Tourenvorschlägen, jeder mit einer eigenen Karte, werden Zusammenhänge vermittelt, die der ortsunkundige Piefke (wie der Wiener den Besucher zu bezeichnen pflegt) sonst nicht erkennen würde. Das Wienbild, das in diesem City-Guide vermittelt wird, geht weit über die typischen Touristenklischees hinaus. Mit wienerischem Charme und Humor beschreibt der Autor die typische Lebensart der Wiener und das Sehenswerte in der Stadt auf 12 Rundgängen. Ausflüge in die Umgebung und nach Bratislava. Farbige Karten in den Umschlagklappen

      Wien-Umgebung und seine Gemeinden2000
    • Flucht

      • 124bladzijden
      • 5 uur lezen

      Flucht - Reportagen aus subjektiver Sicht - bk1196; Verlag Jungbrunnen; Beppo Beyerl & Klaus Hirtner & Gerald Jatzek; Paperback; 1991

      Flucht1991