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Fabiana Oliveira Pinho

    Menschenwürde als Topos im Völkerrecht.
    • Menschenwürde als Topos im Völkerrecht.

      Eine Untersuchung zur juristischen Argumentation auf supranationaler Ebene aus rhetorisch-empirischer Perspektive.

      • 257bladzijden
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      Das Ziel dieses Buchs ist es, die Menschenwürde als Topos in der internationalen Rechtspraxis darzustellen. Es wird aufgezeigt, dass die Betrachtung der Menschenwürde als Topos neue Dimensionen ihres Gebrauchs in der Argumentation eröffnet, die für die Bestimmung ihres Inhalts im Rechtsdiskurs entscheidend sind. Der erste Teil schlägt eine Verbindung zwischen Topik und juristischer Argumentation vor. Der zweite Teil untersucht verschiedene Fälle zur Menschenwürde. Im dritten Teil wird die These vertieft, dass die Menschenwürde auch im Völkerrecht als Topos gelten kann. Angesichts des vorherrschenden Skeptizismus in der Rechtslehre wird die Position bekräftigt, dass die Menschenwürde in der Lage ist, das Handeln der internationalen Gemeinschaft normativ zu rechtfertigen und zu gestalten. Das Inhaltsverzeichnis umfasst: Teil I behandelt die Verbindung zwischen Topik und juristischer Argumentation, einschließlich der Analyse gerichtlicher Urteilsbegründungen. Teil II befasst sich mit der Menschenwürde in Entscheidungen des EGMR und IGH. Teil III untersucht die Menschenwürde in völkerrechtlichen Dokumenten und deren Konzepte wie Habitualität, Potentialität, Intentionalität und Symbolizität. Abschließend sind Literaturverzeichnis, Stichwortverzeichnis und Anhänge mit Tabellen ausgewählter Fälle des EGMR und IGH enthalten. Der Anhang ist online einsehbar.

      Menschenwürde als Topos im Völkerrecht.