Haftungsdurchgriffe und ihre Steuerung im russischen Konzernrecht
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Im russischen Konzernrecht wird die Haftungstrennung in vielen Fällen durchbrochen, was die Organisationsform des Konzerns gefährdet. Diese Durchbrechung erschwert die Abgrenzung von Haftungsrisiken bestimmter Produkte oder Märkte gegenüber der Konzernmutter. Die Popularität der Konzernstruktur ist besonders in grenzüberschreitenden und globalen Wirtschaftseinheiten hoch, da sie rechtliche Selbstständigkeit der Gliedgesellschaften bietet und so die Haftung der Muttergesellschaft für die Auslandstätigkeiten der Tochtergesellschaften minimiert. Dennoch zeigen zahlreiche Fälle im russischen Konzernrecht, dass diese Haftungstrennung oft nicht gewahrt bleibt. Die Arbeit untersucht die Voraussetzungen für einen Durchgriff, die Folgen sowie die Steuerungsmöglichkeiten der Konzernmutter. Das Inhaltsverzeichnis umfasst ein Vorwort, Abkürzungen, eine Einleitung, Grundlagen des russischen Konzernrechts, die Reform der konzernrechtlichen Haftungsregeln, die Frage des endgültigen Wegfalls der Haftungstrennung, sowie Einflussnahme- und Kontrollmöglichkeiten zur Eindämmung der Durchgriffshaftung. Abschließend werden die wesentlichen Ergebnisse in Thesen zusammengefasst, ergänzt durch einen Anhang mit Gesetzesauszügen in deutscher Übersetzung und einer Literaturliste.
