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Till Arne Storzer

    Die Justiziabilität des Klima- und Umweltschutzes.
    • Die Justiziabilität des Klima- und Umweltschutzes.

      Effektiver Rechtsschutz als Antwort auf strukturelle Durchsetzungsdefizite.

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      Der Titel der Arbeit thematisiert die Problematik und Zielsetzung im Kontext des Umwelt- und Klimaschutzes, insbesondere die Rolle der Exekutive und Legislative. Trotz der Möglichkeit der Verbandsklage aus dem UmwRG bleibt ein Großteil des Umweltschutzes in deren Eigenverantwortung, was die Justiziabilität erschwert. Die Arbeit untersucht, wie die 'Blackbox' der Exekutive und Legislative für die Judikative geöffnet werden kann. Sie argumentiert, dass Individual- und Verbandsklagen nicht nur als egoistische Interessenvertretung, sondern auch als demokratisch-funktionale Instrumente verstanden werden können, die helfen, demokratisch erlassenes Recht zu aktivieren. Der Fokus liegt auf strukturellen Schwächen im Klima- und Umweltschutz, ohne spezifische Sektoren zu vertiefen, sondern auf systemimmanente Probleme. Die Dissertation wurde 2024 mit dem Dissertationspreis der Maria-Giovanna Cubeddu-Wiedemann Stiftung ausgezeichnet. Die Gliederung umfasst Themen wie den Zugang zu Gerichten, die Entwicklung des Klima- und Umweltschutzes, die Justiziabilität für Individual- und Verbandsklagen sowie verfassungs-, unions- und völkerrechtliche Aspekte. Abschließend wird ein Ausblick auf die Möglichkeiten und Grenzen der Justiziabilität gegeben, wobei betont wird, dass eine erweiterte Justiziabilität nicht zu einem Kollaps der Justiz führen muss.

      Die Justiziabilität des Klima- und Umweltschutzes.