Selbstständigkeit in der Gastronomie
Eine arbeitssoziologische Untersuchung unternehmerischen Handelns am Beispiel von Foodtrucker*innen
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Streetfood-Märkte und Foodtrucks haben sich als neues Beschäftigungsfeld in der Gastronomie etabliert. Diese explorative Studie fokussiert auf die unternehmerischen Personen, um die Selbstständigkeit in der (mobilen) Gastronomie zu untersuchen. Sie verbindet Arbeits-, Ernährungs- und Kultursoziologie, um das Handeln von Foodtrucker*innen zu erklären. Dabei werden die Erwerbsform der (Solo-)Selbstständigkeit und die Branchenspezifika der Gastronomie betrachtet sowie das internationale Phänomen Streetfood und Foodtrucks beschrieben. Das triangulative methodische Vorgehen und die offene Forschungshaltung der Grounded Theory ermöglichen es, ein sich entwickelndes Branchenumfeld abseits der typischen Untersuchungsfelder der abhängigen Erwerbsarbeit zu analysieren und vielseitige Befunde zu gewinnen. Die empirischen Erkenntnisse bieten Einblicke in die Einbettungsdimensionen, Phasenhaftigkeit und Strategien unternehmerischen Handelns in der Gastronomie. Zudem sind die Ergebnisse und das entwickelte theoretische Modell der mobilen Selbstständigkeit relevant für Diskurse über neue Formen der Erwerbsarbeit und "New Work". Die Studie gliedert sich in Einleitung, arbeitssoziologische Perspektiven, Ergebnisse und Fazit.
