Das interdisziplinäre Jahrbuch widmet sich der Erforschung von Exil, Zwangsmigration und deren kulturellen Reflexionen. Es betrachtet die Besonderheiten der Zwangsmigration und deren Erfahrungsdimensionen, insbesondere im Kontext der nationalsozialistischen Diktatur. Der Begriff Exil wird erweitert, um die Massenvertreibungen des 20. und 21. Jahrhunderts zu erfassen. Das Jahrbuch verbindet historische Exilerfahrungen mit aktuellen Flucht- und Exilbewegungen und beleuchtet transnationale Aspekte, die über eine bloße Verlustgeschichte hinausgehen. Es werden vielfältige Vernetzungen und Transferprozesse untersucht, die sich aus diesen Erfahrungen ergeben. Zudem bietet das Jahrbuch Raum für Analysen zur Verflechtung oder Entflechtung politischer und kultureller Zugehörigkeitsaspekte sowie zur Erinnerungskultur und deren institutionellen Verortungen.
Rotermund Erwin Volgorde van de boeken (chronologisch)
