Entwicklung eines Marktpreis-Prüfungsstandards für öffentliche Aufträge
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Das öffentliche Preisrecht in Form der VO PR 30/53 regelt die Preisbildung bei öffentlichen Aufträgen und leitet den höchstzulässigen Preis ab, den ein Auftragnehmer von einer Beschaffungsbehörde erhalten darf. Ein zentrales Element dieser Verordnung ist der "Marktpreis", dessen Definition und Nachweis seit Jahrzehnten umstritten sind. Dieses Buch bietet erstmals einen Prüfungsstandard für das Vorliegen von Marktpreisen, ähnlich den IDW PS, und zielt darauf ab, eine einheitlichere Prüfungsdurchführung in den behördlichen Preisprüfstellen zu ermöglichen. Dadurch können Rechtsunsicherheiten und nachträgliche Reklamationen der Prüfungsergebnisse vermieden werden. Der Autor, Jonas Mengis, promovierte an der Technischen Universität Dortmund und beschäftigte sich mit Kalkulation, Controlling und der Überprüfung öffentlicher Auftragsvergaben. Derzeit arbeitet er als Beteiligungsmanager in einem großen Versorgungsunternehmen im Ruhrgebiet und befasst sich praktisch mit den genannten Themen. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Einleitung, Nutzen des Prüfungsstandards, prüfungstheoretischer Bezugsrahmen, Marktpreisbildung bei öffentlichen Aufträgen, Evaluation des Marktpreis-Prüfungsstandards, evaluiertes Konzept des Marktpreis-Prüfungsstandards und Schlussbetrachtung.
