Die Arbeit behandelt den Schutz des postmortalen Persönlichkeitsrechts bei Internetverletzungen aus der Perspektive des internationalen Zuständigkeits- und Kollisionsrechts. Es wird die Übertragbarkeit der eDate-Advertising-Entscheidung des EuGH auf postmortale Verletzungsfälle untersucht. Zudem werden die Herausforderungen und Konsequenzen der doppelten Geltung der Tatortregel im Zuständigkeitsrecht (insbesondere Art. 7 Nr. 2 EuGVVO) und im Kollisionsrecht (Art. 40 Abs. 1 EGBGB) beleuchtet. Der Fokus liegt auf der Eingrenzung der wählbaren Erfolgsorte. Das Inhaltsverzeichnis umfasst: Einleitung, Abgrenzung, Begriffe, Materielles Recht, internationale Zuständigkeit und Kollisionsrecht. Im Bereich des materiellen Rechts wird die Kohärenz zwischen Sachrecht, Zuständigkeits- und Kollisionsrecht thematisiert, ebenso wie der Schutz des postmortalen Persönlichkeitsrechts in anderen europäischen Staaten und auf europäischer Ebene. Die internationale Zuständigkeit wird hinsichtlich ihrer Bedeutung und der relevanten Rechtsquellen analysiert, während die kollisionsrechtlichen Prinzipien und die Qualifikation von Verletzungen des postmortalen Persönlichkeitsrechts behandelt werden. Abschließend wird das anwendbare Recht bei solchen Verletzungen über das Internet sowie ein Vorschlag des Europäischen Parlaments zum Schutz der Persönlichkeitsrechte erörtert. Ein Literatur- und Stichwortverzeichnis rundet die Arbeit ab.
Lisa-Charlotte Krause Volgorde van de boeken (chronologisch)

- 2021