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Duschka Schmitt

    Briefwechsel 1923 bis 1950.
    • 2020

      Briefwechsel 1923 bis 1950.

      • 440bladzijden
      • 16 uur lezen

      Der Briefwechsel zwischen Carl Schmitt und seiner zweiten Ehefrau Duschka beleuchtet die zentrale Rolle, die sie in seinem Leben spielte. Ihre ruhige und überlegene Art half, seine Stimmungsschwankungen und Unsicherheiten zu kompensieren, besonders in der kritischen Zeit von 1945 bis 1947, als Schmitt inhaftiert war und mit einer Verurteilung als Kriegsverbrecher konfrontiert wurde. Diese Korrespondenz ist besonders wertvoll, da sie sich auf einen schlecht dokumentierten Zeitraum in Schmitts Biografie konzentriert. Duschka stabilisierte den unsicheren Gelehrten mit ihren menschlichen Qualitäten, ihrer Gelassenheit und ihrem Mut. Carl Schmitt war sich dieser stabilisierenden Wirkung bewusst und erkannte sie stets an. Der Austausch der Briefe zeigt nicht nur die Unterstützung, die Duschka ihrem Mann bot, sondern dokumentiert auch eine große Liebe. Ihre Bewährungsprobe fiel in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als Schmitt aufgrund seines NS-Engagements in amerikanischer Haft war. Die Drohung einer Anklage als Kriegsverbrecher belastete ihn stark, obwohl sie nie konkretisiert wurde. Der Fokus der Korrespondenz auf diese schwierige Zeit macht ihren besonderen Wert aus und bietet Einblicke in die emotionale und psychologische Dynamik zwischen den beiden.

      Briefwechsel 1923 bis 1950.