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Kathrin Steinbach

    Regulierung algorithmenbasierter Entscheidungen.
    • Regulierung algorithmenbasierter Entscheidungen.

      Grundrechtliche Argumentation im Kontext von Artikel 22 DSGVO.

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      Algorithmenbasierte Entscheidungen prägen unseren Alltag, da sowohl staatliche Institutionen als auch private Akteure sie nutzen, um Entscheidungsprozesse in Bereichen wie Sozialverwaltung, Steuerwesen, Kreditvergabe und Personalmanagement effizienter zu gestalten. Mit neuen Technologien erscheinen die Verhaltensweisen und Lebensumstände der Menschen zunehmend kalkulierbar. Dies wirft grundlegende Fragen zu menschlicher Würde, Selbstbestimmung, Verantwortung und Gleichheitsrechten auf. Die zentrale Untersuchung fokussiert darauf, wie die Regulierung solcher Entscheidungen im öffentlichen und privaten Sektor grundrechtlich verankert werden kann. Artikel 22 der Datenschutz-Grundverordnung, eine atypische Norm im Datenschutzrecht, dient als Ausgangspunkt. Die Entwicklung im französischen Recht und die heutige wissenschaftliche Rezeption dieser Norm bieten einen legislativen „Steinbruch“ für grundrechtliche Argumente. Eine Analyse dieser Norm kann zur breiteren Debatte über die Regulierung künstlicher Intelligenz beitragen. Die Untersuchung gliedert sich in mehrere Abschnitte, die von der Einführung über die interdisziplinäre Perspektive bis hin zur grundrechtlichen Verankerung und einer Zusammenfassung reichen. Anhangsverzeichnisse bieten zusätzliche Informationen zur redaktionellen Genese und zu zitierten EU-Dokumenten.

      Regulierung algorithmenbasierter Entscheidungen.