Mustafa Kemal Atatürk, dem sich die Biographie M. Sükrü Hanioglus tiefgehend und differenziert widmet, wird 1932 der erste Präsident der neu gegründeten Republik Türkei. Als Machtpolitiker und Symbolfigur eines neuen starken Nationalbewusstseins verändert und modernisiert er sein Land nach westlichem Vorbild. Er bricht mit alten Traditionen, schafft Sultanat und Kalifat ab, orientiert sich an europäischer Gesetzgebung und sorgt für die Gleichstellung der Frauen. Seine Veränderungen brachten ihm den Beinamen Atatürk (Vater der Türken) ein und generierten einen regelrechten Personenkult um ihn. Der Autor stellt Leben und Wirken dieses beeindruckenden Staatsmannes umfassend vor. Er zeigt, welche Strömungen und Ideen den Gründer der modernen Türkei beeinflussten und in welchem historischen Klima er lebte, um schließlich ein Land von Grund auf zu verändern. Dabei blickt er auch auf die Wirkung und Wahrnehmung Atatürks in der heutigen Türkei.
M. Şükrü Hanioğlu Volgorde van de boeken (chronologisch)
1 januari 1955
Deze auteur is sinds 2005 hoogleraar laat-Ottomaanse geschiedenis aan de Princeton University. Zijn academische werk duikt in de gedachten en activiteiten van Abdullah Cevdet, een sleutelfiguur in de Jonge Turkenbeweging. Met een diepgaand begrip van de politieke en intellectuele stromingen van het late Ottomaanse tijdperk, verlicht zijn schrijven de vormende periode van de moderne Turkse Republiek.


Atatürk: An intellectual biography
- 273bladzijden
- 10 uur lezen
When Mustafa Kemal Ataturk became the first president of Turkey in 1923, he set about transforming his country into a secular republic where nationalism sanctified by science. This book provides a look at the intellectual life of the Turkish Republic's founder.