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Kuno Kruse

    1 januari 1953
    Aids, Erreger aus dem Genlabor?
    Der Mann, der sein Gedächtnis verlor
    Meine neue Freiheit
    Dolores & Imperio
    • Dolores & Imperio

      • 272bladzijden
      • 10 uur lezen

      "Gott hat gegeben mir den Flamenco. Und wenn ich habe getanzt, ich habe gehabt mein Schwesterlein immer dabei."Als Dolores im Licht stand, saßen dem Flamenco-Star Majestäten und Millionäre zu Füßen. Im Dunkel holt ihn bis heute das Grauen ein. Niemand wusste, dass in dem Zigeunerkleid ein Mann auf den großen Varietebühnen der Nachkriegszeit stand, weil die wirkliche Dolores im Holocaust ermordert worden war.

      Dolores & Imperio
      5,0
    • Zohre ist dreizehn, als ihre Familie vor der Schreckensherrschaft der Taliban aus Afghanistan flieht. Der Weg ist lang, es erwarten sie Hunger, Gewalt und Todesangst. Endlich in Deutschland, ist sie doch nicht frei. Ihre Eltern erlauben ihr kein Internet, kein Ausgehen, nicht einmal Schwimmen oder Fahrradfahren. Zohre ist fast 17, als sie beim Shoppen angesprochen wird: Ob sie nicht modeln wolle? Doch es gilt: „Ein afghanisches Mädchen lässt sich nicht fotografieren“. Wieder muss Zohre fliehen, diesmal vor den Drohungen der eigenen Brüder... Heute ist Zohre Esmaeli das einzige afghanische Topmodel der Welt. Ihr Leben vereint die größten Gegensätze, die Liebe zur Freiheit und den Respekt vor der Tradition.

      Meine neue Freiheit
      4,3
    • Er saß eines Tages auf einer Bank in Hamburg und wusste nicht, wo er war. Und auch nicht, wer er war. Jonathan Overfeld ist sein Leben entfallen wie anderen eine Telefonnummer. Fugue, so nennen Psychiater diese durch Furcht ausgelöste Form der Amnesie. Gemeinsam mit dem Journalisten Kuno Kruse begibt er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit und findet eine von Schlägen und Vergewaltigung geprägte Kindheit in katholischen Heimen. Jonathan Overfeld kann rechnen, schreiben, liest die Wirtschaftsseiten der Zeitung. Am Klavier spielt er Mahlers 3. Sinfonie aus dem Kopf. Aber er betritt seine eigene Wohnung wie die eines Fremden und sagt: So kann man doch nicht leben. Er ist allein, weil er kein Gesicht mehr erkennt, nicht einmal das seiner Freundin. Menschen mit Fugue reisen wie Schlafwandler von einer Stadt in die andere und wissen nicht, warum, woher sie kommen und wohin sie wollen. Um so einer Wirklichkeit zu entfliehen, die zur Bedrohung wurde. Die Spur der Angst führt Jonathan Overfeld und Kuno Kruse über Zockerbuden des Berliner Rotlichts zurück zu einer geschändeten Jugend in christlicher Obhut.

      Der Mann, der sein Gedächtnis verlor
      3,5