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Michel Eyquem de Montaigne

    Michel de Montaigne, een van de meest invloedrijke schrijvers uit de Franse Renaissance, staat bekend om het populariseren van de essay als literair genre. Hij wist diepzinnige intellectuele speculaties moeiteloos te combineren met persoonlijke anekdotes en autobiografie, wat resulteerde in een stijl van grote blijvende invloed. Zijn 'Essais' (letterlijk 'Pogingen') belichamen een geest van vrijdenkende twijfel en zelfonderzoek die resoneert bij moderne lezers. Montaignes unieke benadering, die intellectuele scherpte balanceert met intieme verhalen, blijft schrijvers van literaire non-fictie inspireren en vestigt hem als een opmerkelijk toegankelijke renaissancistische stem.

    Essais 1-3
    Tascabili Economici Newton - 76: Dizionario della saggezza
    Über die Freundschaft
    • Über die Freundschaft

      • 167bladzijden
      • 6 uur lezen

      Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur.Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.»Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr die Zeit mit mir vertreibt, als ich mit ihr?« – Unscheinbare, skeptische Fragen sind es, die Michel de Montaigne zu einem Vorbild des 21. Jahrhunderts machen. Vor 475 Jahren in eine Zeit der Glaubenskämpfe hineingeboren, hat Montaigne stets neugierig und kritisch auf sich selbst und seine Umwelt geschaut. Wo andere den Überblick zu haben glaubten, sah er vor allem die Beschränktheit eigener Perspektiven. Wo andere im Namen ewiger Wahrheiten Kriege führen, steht er für Toleranz und radikale Subjektivität.

      Über die Freundschaft2008
      4,4
    • Essais 1-3

      • 3 volumes

      Der französische Denker Michel de Montaigne (1533-1592) begann, als er sich in seinen Turm zurückzog und seine Position im Parlament von Bordeaux aufgab, zu schreiben, damit, wie er selbst zugibt, seine Verwandten und Freunde „eine umfassendere und lebendigere Meinung über seine Person bewahren“. Mit diesen Texten erfand Montaigne einen Begriff und eine literarische Gattung, das Essay. Die Essays begannen 1570 mit dem Ziel eines „häuslichen und privaten“ Charakters. Michel de Montaigne hörte bis zu seinem Tod nicht auf, dieses Werk zu ergänzen und zu erweitern, das somit zum Zentrum seines Lebens wurde und in dem, durch einen fruchtbaren und nachdenklichen Dialog mit dem antiken griechischen und lateinischen Denken, eine Lebenshaltung zum Ausdruck kommt, die in der europäischen Literatur einzigartig ist, eine Haltung von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Dieses Werk, das in einer Zeit entstand, als Frankreich von den sogenannten Religionskriegen erschüttert wurde, in einer Periode also von Unruhe, Fanatismus und Irrsinn, die Gemeinsamkeiten mit unserer eigenen Zeit aufweist, blieb vier Jahrhunderte lang unübersetzt.

      Essais 1-32002
      5,0