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Andrej Bitov

    De literaire bijdragen van Andrei Bitov verkennen de complexiteit van menselijke verbindingen en de zoektocht naar betekenis in de hedendaagse wereld. Zijn proza kenmerkt zich door diep psychologisch inzicht in zijn personages en een meesterlijke beheersing van taal, waardoor de lezer wordt ondergedompeld in diepe existentiële overpeinzingen. Bitov onderzoekt met verve thema's als identiteit, herinnering en cultureel erfgoed, en creëert zo werken van blijvende literaire betekenis. Zijn unieke stem en filosofische diepgang vestigen hem als een vitale aanwezigheid in de moderne literatuur.

    Das Licht der Toten
    Mensch in Landschaft
    Die Rolle
    Lidský čas
    Leben bei windigem Wetter
    Het Poesjkinhuis
    • Het Poesjkinhuis

      • 418bladzijden
      • 15 uur lezen

      De held van Het Poesjkinhuis, Ljova Odojevtsev, is een kind van zijn tijd. Net als zijn schepper geboren in 1937 in Leningrad, sluit hij zijn schooljaren af in 1953, het jaar van Stalins dood. Ljova’s doen en laten weerspiegelt de alledaagse ervaringen van een doorsnee Rus, maar in de weergave van Andrej Bitov krijgt zijn levensverhaal meer dan één dimensie: Het Poesjkinhuis is zowel een doorlopend commentaar op de Russische geschiedenis als een scherpzinnige en geestige rondgang door de Klassieke Russische literatuur. Deze versmelting van leven en letteren doet onwillekeurig denken aan Joyce en Proust, maar ook aan een groot Russisch schrijver als Vladimir Nabokov. Het Poesjkinhuis, een van de belangwekkendste Russische romans van de laatste jaren, getuigt van een geweldige eruditie, literair vernuft en vermetelheid. (Als gevolg van Bitovs literaire en politieke vrijmoedigheid, officieel bestempeld tot ‘ontoelaatbare subjectiviteit’, leidde het boek meer dan tien jaar een ondergronds bestaan in de Sovjet-Unie, voordat het in 1978 in de Verenigde Staten in het Russisch verscheen.) Ondanks de literaire bagage laat Het Poesjkinhuis zich lezen als een fascinerende ‘Bildungsroman’, die Ljova’s conflicten in de liefde en in zijn carrière met verve weergeeft. Deze roman maakt de bizarre paradoxen voelbaar die het leven van de moderne Sovjetburger bepalen, en waaraan ook de Westerse mens niet ontkomt.

      Het Poesjkinhuis
      3,0
    • Eine Datscha, nicht weit, aber weit genug von der Stadt entfernt, ideal zum Arbeiten – das ist der Plan. Sergej, ein junger Schriftsteller und Vater, richtet sich dort mit seiner Frau und dem kleinen Sohn für die Sommerfrische ein. Von der Landpartie erhofft er sich die Muße, endlich in Ruhe schreiben zu können. Aber aus der Abwesenheit urbaner Zumutungen entsteht keine Konzentration, sondern eine andere Art der Unruhe, die ständig um das (Nicht-)Schreiben und seine äußeren Bedingungen kreist, um Nähe und Abgrenzung, Autonomie und Selbstorganisation. Den herrlich atmosphärischen, oft selbstironischen Alltagsbeobachtungen und -reflexionen des »Lebens bei windigem Wetter« werden die »Aufzeichnungen aus der Ecke« an die Seite gestellt – ein intimer Werkstattbericht, die Innenschau des Schreibenden, seine Notate zu Lüge und Wahrheit in der Literatur, zu Tod und Ungerechtigkeit, Traum und Wirklichkeit. Und so ergibt sich das hinreißende Doppelbild eines jungen Mannes in den windigen Wettern zwischen Familienalltag und Werk – ein Text von großer Gegenwärtigkeit und überraschender, zeitloser Aktualität.

      Leben bei windigem Wetter
      5,0
    • Tři psychologické prózy se pokoušejí zobrazit a analyzovat psychiku současného člověka, nazávisle na jeho zasazení do konkrétního sociálního prostředí.

      Lidský čas
      5,0
    • Mensch in Landschaft

      • 458bladzijden
      • 17 uur lezen

      Im Roman "Mensch in Landschaft" zeigt sich Bitov erneut als Meister der Sprache. Die Helden dieses Romans sehnen sich ständig nach Räumen und Landschaften in gesehenen und erlebten Bildern, in der Kunst, aber vor allem in der realen Erfahrung. Indem er von der Landschaft der gesehenen Bilder und vom Raum des menschlichen Lebens erzählt, führt Bitov in "Mensch in Landschaft" außergewöhnliche Protagonisten vor, die selbst in unmöglichen Situationen versuchen, ihr eigenes Leben zu gestalten, und selbst unter Trümmern bestrebt sind, den Horizont unendlichen Raums zu erahnen. "Mensch in Landschaft" ist ein Buch über Szenen und Bilder, eine komprimierte Phantasmagorie über die Szenen des Alltagslebens und über Bilder vom Jüngsten Gericht bis zu künstlerischen Visionen der modernen Zeit.

      Mensch in Landschaft
      4,1
    • Der postmoderne russische Schriftsteller Andrey Bitov schafft mit seinem Reisebericht, der 1969 veröffentlicht wurde, ein literarisches Meisterwerk, indem er die zehn Tage, die er im September 1967 in der Sowjetischen Armenien verbrachte, auf innovative Weise beschreibt. Obwohl er keine journalistische Erfahrung hatte, wurde Bitov von einer Zeitung nach Jerewan geschickt, um über die zeitgenössische Stadtplanung Armeniens zu berichten. Stattdessen genoss er die Natur, Geschichte, Sprache, Küche, Kultur und vor allem die Menschen dieses ihm unbekannten Landes. Bitov erkannte, dass dieses Land für ihn wie eine Schule sein würde, und strukturierte sein Werk unter dem Titel „Lektionen“. In dem Buch findet sich auch das letzte Interview dieses großen zeitgenössischen russischen Schriftstellers sowie eine Analyse seiner Literatur und Persönlichkeit. Es ist der letzte Band einer Trilogie, die die Reiseberichte russischer Schriftsteller über das sowjetische Armenien zusammenfasst.

      Armenische Lektionen
      3,8
    • Das Puschkinhaus

      • 478bladzijden
      • 17 uur lezen

      Leningrad, November 1961. Am Morgen nach den Revolutionsfeierlichkeiten tobt der Wind durch die ausgestorbene Stadt und entdeckt den Philologen Ljowa Odojewzew tot in seinem verwüsteten Arbeitszimmer, eine Duellpistole Puschkins in der Hand. Diese Szene eröffnet Andrej Bitows legendären Roman, der zu den prägenden Werken einer neuen Autorengeneration in Russland zählt. Ljowa, Sproß eines Adelsgeschlechts und ein indifferent „Held unserer Zeit“, ist zwischen verschiedenen Frauen hin- und hergerissen und hat sich in einer Gelehrtenexistenz eingerichtet. Erschüttert von der Begegnung mit seinem Großvater, der dreißig Jahre in Arbeitslagern verbrachte, wählt Ljowa dennoch den Weg seines Vaters. „Väter und Söhne“ thematisiert die Einsicht, dass Flucht, Untreue und Verrat lebensnotwendig sind. Es wird gesagt, dass das größte Übel darin besteht, in einer fertigen und erklärten Welt zu leben. Im Puschkinhaus wird der Literatur viel zugetraut: Figuren, Motive und Fragen russischer Dichter bevölkern das „Romanmuseum“ mit seinen vielräumigen Abteilungen. Held und Autor stehen in einer widernatürlichen Gegenüberstellung, während sich die Gegenwart gegen die permanente Identität als Vergangenheit oder Zukunft wehrt. Seit Lawrence Sterne, für Bitow neben Puschkin der größte Avantgardist, hat es kaum ein so ironisches, originelles Romanwerk gegeben.

      Das Puschkinhaus
      3,2
    • Nevedel, kedy zatelefonuje. Ale má volať. Sľúbila. Určite zavolá - Alexej sa motal po byte, čítal akoby noviny a v predizbe, išiel akoby vziať nôž do kuchyne. Keď zacengal telefón, Alexej vyskočil a schytil slúchadlo, ale nevolala ona, Asia. Ujka, tetku, babku - koho len nepýtajú k telefónu! - iba jeho nie. Aj mama chodí hore-dolu bez slovíčka, voľačo skrýva. Nič nie je horšie, ako keď má taký sústredený výraz. Keď pozerá kamsi ponad neho, akoby tu on, Alexej, ani nebol.

      Návrat márnotratného syna
    • Povídky sovětského autora o lásce nejrůznějších podob (Dveře, Park, Flákač, Penelopa, Život v povětří, Infantěv) vyprávějí s filosofickým podtextem o láskách mladých chlapců k starším ženám, o citových výkyvech vedoucích k odklonu od etické a společenské normy, o složitosti psychiky ovlivňované milostnými zážitky i o schopnosti lásky dotvářet duševní život člověka po rozchodu způsobeném smrtí. Autorův pohled na vzrušení a útrapy láskyje reakcí na moderní svět velkoměstského sovětského člověka.

      Odkud se bere láska
    • Dvě pozoruhodné prózy ze 60. let. První je vzpomínka na přítele z dětství, druhá je bitovovská takřka nedějová povídka o lásce.

      Pénelopé
    • Geschmack

      Novelle

      • 83bladzijden
      • 3 uur lezen

      Abgeschnitten von der westlichen Moderne, die ihm nur vom Hörensagen bekannt war, hat Andrej Bitow Anfang der sechziger Jahre den stream of consciousness für die russische Literatur neu erfunden. Die unerwartete Frische und Kühnheit dieses Verfahrens bezeugt die jetzt erstmals ins Deutsche übersetzte Novelle Geschmack : ein Eindruck wie beim Hören alter Coltrane-Platten. Der Bauingenieur Alexej Monachow, ein melancholischer Durchschnittsbürger, sitzt im Zug von Leningrad nach Moskau. Das Pulsieren der Landschaft vor dem Fenster, das Gefühl, daß sein Leben nichts Neues mehr bringen wird, Neues schlechthin niemals sein wird, plötzliche Eingebungen, aufblitzende Ahnungen, gleich wieder fortgerissen wie Treibgut im Bewußtseinsstrom - so jagt der arme Held durch die wenigen Tage, die wir mit ihm erleben: in der Datschengegend Peredelkino, am Grab Pasternaks, bei der Beerdigung einer alten Verwandten. Monachow ist ein Suchender, ein Mensch, für den die Kluft zwischen Rolle und au-thentischem Sein immer tiefer wird. Der letzte lebendige Sinn, der ihm noch zur Verfügung steht ist ein Geschmack im Mund - eklig, aber unabweisbar, die Gewißheit, in der äußersten Selbstentfremdung sich selbst noch nah zu sein. Monachows Pirogge am Bahnhofsbüfett hat nicht weniger metaphysische Würde als die Madeleine, die Marcel Proust eine Menschheitsepoche früher in eine Tasse Lindenblütentee tauchte.

      Geschmack
    • Zufallstage

      Mit einem Vorwort von Andrej Bitow

      • 92bladzijden
      • 4 uur lezen
      Zufallstage