Nehmen Sie mich beim Wort ins Kreuzverhör
Vorlesungen der Wiesbadener Poetikdozentur
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Sudabeh Mohafez is een auteur wiens werken met diepgaand inzicht de complexiteit van identiteit en cultuur onderzoeken. Haar schrijven wordt gekenmerkt door een poëtisch taalgebruik en een scherpe observatie van de menselijke ervaring, waarbij ze vaak thema's als ballingschap en de zoektocht naar verbondenheid verkent. Via haar romans biedt ze lezers een contemplatieve reis in het innerlijke leven van haar personages, waar diverse culturele invloeden met elkaar verweven zijn. Mohafez verweeft meesterlijk persoonlijke verhalen met bredere maatschappelijke vraagstukken, en creëert zo werken die zowel intiem als universeel zijn.






Vorlesungen der Wiesbadener Poetikdozentur
Ein iranischer Berg, der mitten in Berlin auftaucht. Nâhid, eine Teheraner Putzfrau, die ein letztes Mal ihre deutsche Arbeitgeberin aufsucht. Eine nächtliche Autofahrt durch die Wüste. Geschichten, poetisch wie Märchen aus Tausendundeiner Nacht, die unter die Haut gehen, weil sie von der Geduld der Frauen, der Gewalt der Männer und der Verlorenheit, aber auch dem Überlebenswillen der Kinder erzählen.
Ihr Studio ist abgebrannt, sie selbst nur knapp mit dem Leben davongekommen. Immerhin hat sie Glück im Unglück, ist umgeben von guten Freunden. Warum verbessert sich ihr Zustand dennoch nicht? Warum irrt sie monatelang verstört und in Selbstgespräche vertieft durch Berlin, mit dem Fauchen, Rauschen und Prasseln des Feuers im Ohr? Wer ist der Isländer Hjartan, von dem die Stimmen in ihrem Kopf ständig sprechen? Ihr Geliebter ist tot, und sie gibt sich die Schuld daran. Weil sie ihn nie hätte lieben dürfen. Weil sie nicht sicher war, ob sie schwanger sein wollte. Weil die Musik ihr wichtiger als alles andere ist.
Mit großer poetischer Kraft erzählt Sudabeh Mohafez, die im letzten Jahr mit dem vielbeachteten Erzählband Wüstenhimmel Sternenland debütierte, in ihrem ersten Roman von dem Versuch, ohne Worte mitzuteilen, was eigentlich unaussprechlich ist. Eine den Atem raubende Geschichte, geflochten wie ein Zopf. Ein neuer Ton in der zeitgenössischen Prosa.