Christlicher Glaube und politische Vernunft
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Das Ringen um ökonomisches Wachstum ist zu einer zentralen Frage aller Politik geworden – in Ost und West, Nord und Süd. Sinkendes Wachstum führt zu höherer Arbeitslosigkeit, Armut und sozialen Unruhen sowie zur Gefahr chaotischer Entwicklungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte man auf eine Politik des maximalen Wachstums von Gütern und Dienstleistungen, die viele Mangellagen beseitigte und sozialen Frieden schuf. Das liberalistisch-kapitalistische Wirtschaftssystem verbesserte die Lebensqualität breiter Bevölkerungsschichten in den westlichen Industriestaaten. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch die Situation verschärft. Besonders gefährlich sind die chaotischen Tendenzen auf den internationalen Finanzmärkten, die Zerstörung der Ökosphäre, die Erderwärmung, die drohende Verknappung wertvoller Ressourcen wie sauberes Wasser und die soziale Armut in bestimmten Regionen. Diese Entwicklungen werfen die Frage auf, welche Konsequenzen sich für die Politik und unsere Wirtschafts- und Lebensweise ergeben. Bietet das bestehende Wirtschaftssystem mit seinen Antriebskräften einen Ausweg aus den bestehenden Herausforderungen?
Wie lebe ich richtig? Woran und vor allem an wem kann ich mich orientieren? Dieses Buch konfrontiert die Dramatik des Lebens und Geschicks Jesu von Nazaret mit atheistischen Lebensentwürfen von Nietzsche bis zum liberalistisch-kapitalistischen Wirtschaftssystem. Die Grundspannung zwischen diesen Existenzvorschlägen zwingt den Menschen, der sich auf dieses Kräftefeld einlässt, zu einer Grundentscheidung. Der Autor zeigt in Auseinandersetzung mit atheistischen Positionen den besonderen Wert der Botschaft Jesu für ein sinnerfülltes Leben.
dynamische Kraft für Global Governance?
Europa – wenn es nur will! Die Europäische Union, seit 2007 weitgehend deckungsgleich mit ganz Europa, kann zum Modell für eine neue Weltordnung werden: eine politische Ordnung jenseits der Nationalismen, gestützt auf die zentralen Werte der Demokratie. Europa kann zum Eintrittsbillet in eine Zukunft werden, die durch Frieden und Nachhaltigkeit bestimmt wird. Europa kann – aber es muss nicht: zu sehr besitzen die Kräfte der alten Ordnung noch immer die Macht, diese reale Utopie von einem Europa als Vorboten von „global governance“ zu verhindern. Acht Autoren – aus der Wissenschaft und aus der Praxis – untersuchen die Möglichkeiten und Grenzen einer neuen Gestaltung Europas und der Welt. Sie diskutieren das, was möglich, und das, was wünschenswert ist. Mit Beiträgen von Kurt Bayer, Herwig Büchele, Helmut Pech, Anton Pelinka, Josef Riegler, Heinrich Schneider, Dieter Senghaas und Wolfgang Wolte.
Anlässlich des 85. Geburtstages von Liselotte Wohlgenannt wird ihr, gemeinsam mit Herwig Büchele verfasster, heute noch aktueller Bestseller aus dem Jahr 1985 neu aufgelegt. Die grundlegenden Fragen von damals werden gerade wieder breit diskutiert: Ist es ethisch verantwortbar, jedem Menschen ein Einkommen zur Verfügung zu stellen, ohne Gegenleistung in Form von Erwerbsarbeit zu fordern? Welche Modelle von Grundeinkommen gibt es? Welche Konzepte haben welche politischen und ökonomischen Folgen? Ergänzt um Beiträge von Ronald Blaschke, Ina Prätorius, Margit Appel und Markus Blümel.
A katolikus társadalmi tanítás új megközelítése