Die römische Kurie und das Kirchenrecht in Geschichte und Gegenwart
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Ein unentbehrlicher Ratgeber und Leitfaden zum neuesten staatlichen und kirchlichen Stiftungsrecht in Deutschland. Wie gründe ich eine Stiftung? Welche Stiftungsart soll ich wann wählen? Die selbständige und unselbständige Stiftung, die unmittelbare Anstaltsstiftung, die Stiftungs-/GmbH-Struktur im Bereich der Orden und Kongregationen, die Dachstiftung. Konkrete Beispiele: Die Errichtung einer Diözesanen Pfründenstiftung und die „Schulstiftung“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart - zum Vergleich: französisches Stiftungsrecht, Recht der Europäischen Union, Stiftung und stiften, Etymologie und Geschichte mit Stifterdarstellungen.
Dieses Nachschlagewerk bietet über 500 Artikel zur Bedeutung und inhaltlichen Ausfüllung kirchlicher Ämter auf allen Ebenen nicht nur der kirchlichen Amtswelt in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz. Immer dort, wo es für das Verständnis notwendig ist, erfolgt der Rückgriff auf die historische Entwicklung des Begriffs oder Gegenstands. Die Autoren sind: Prof. Dr. Richard Puza (Tübingen; Stichwörter zur Katholischen Kirche); Pfarrer Dr. theol. Walter Fleischmann-Bisten / Dr. Martin Schuck (Bensheim; Stichwörter zur Evangelischen Kirche); Dr. Gisela Schröder (Falkensee; Stichwörter zur Orthodoxen Kirche).
Die Autoren und Herausgeber analysieren den aktuellen Stand der Europäischen Union (EU) als politische Gemeinschaft mit 27 Mitgliedstaaten seit Anfang 2007 und bieten konstruktive Vorschläge zur Weiterentwicklung. Die Betrachtungen erfolgen aus der Perspektive von Recht und Religion, wobei Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie deren Mitglieder im Fokus stehen. Die zentrale Frage ist, wie die europäische Integration vorangetrieben werden kann und welchen Beitrag Christen, insbesondere die Orthodoxen nach Rumäniens Beitritt, sowie Muslime und Juden leisten können. Bischof Dr. Gebhard Fürst gibt in seiner Neujahrsansprache 2007 eine kompetente Antwort auf die Frage, wie viel Religion die EU benötigt und welche Rolle sie spielen sollte. Ein eigenes Religionsrecht entsteht in der EU, das gemeinsame Grundprinzipien zur Regelung des Verhältnisses von Recht und Religion umfasst, darunter die Garantien der Religionsfreiheit und den Schutz von Kulturgütern. Zudem wird erörtert, ob kirchliche Arbeitsgerichte zur Entwicklung der Rechtskultur in der EU beitragen können. Das neue europäische Religionsrecht wird umfassend in Praxis, Lehre und Rechtsprechung dargestellt. Ein neues Religionsgesetz in Rumänien, das Anfang des Jahres erlassen wurde, ist ebenfalls abgedruckt. Das Buch ist von höchster Aktualität!
Prälat Ernst Rößler, geboren 1930 in Hasenweiler, studierte Philosophie und katholische Theologie in Tübingen. Nach fünf Jahren als Kaplan trat er 1960 ins Bischöfliche Offizialat Rottenburg ein und wurde 1968 Vizeoffizial. Seit dem 25. Januar 1972 trägt er die Verantwortung für das Gerichtswesen in der Diözese. Neben seiner richterlichen Tätigkeit engagiert er sich in der Pfarrseelsorge, ist Dompräbendar und Wochenendpfarrer in Frommenhausen. Seine Verdienste wurden mit dem Titel Päpstlicher Ehrenkaplan (1975) und Päpstlicher Ehrenprälat (1977) gewürdigt. Die Festschrift hebt Rößlers Rolle als umsichtigen Richter hervor, der die Ehegerichtsbarkeit als pastorale Aufgabe versteht. Sein Einfühlungsvermögen und seine Güte prägen den Umgang mit hilfesuchenden Menschen. Er sieht sich als Richter der Wahrheit und Gerechtigkeit und meistert die Balance zwischen Rechtssicherheit und Barmherzigkeit im Ehenichtigkeitsverfahren. Zudem wird sein Engagement als Gerichtsvorsitzender gewürdigt, der von seinen Mitarbeitern das Streben nach einem gerechten Urteil in Liebe einfordert. Als erfahrener Rechtspraktiker bringt er umfangreiche Kenntnisse in kanonistische Gutachten ein und war ein gefragter Berater auf der Rottenburger Diözesansynode. Seine Kontakte zur Universität Tübingen kommen den Studierenden zugute.